Dienstag, 30. November 2010

Bilder verkaufen, was das Zeug hält

Im Internet hat ja eh niemand Ahnung von Kunst. Da kann man dann schon mal die Schmierereien, mit denen man sich in den letzten Monaten die Zeit vertrieben hat, online stellen und dafür fleißig Kröten kassieren.
Also mit einem Kunstbild, so heißen die Dinger, wenn man Sie im Internet verkaufen will, Bild ist ja auch viel zu vieldeutig, das können ja auch einfache Pics sein, also nicht Schweine, die schreibt man mit g, aber nur im Englischen, wir sind ja hier ein deutschsprachiger Blog, also die Texte sind auf deutsch, weshalb google.us diesen Blog auch nicht findet, was keinen Unterschied zu google.de macht, denn hier wird er auch nicht angezeigt, weil google seine eigenen Blogs nicht mag, es zeigt lieber die Blogs anderer, also zum Beispiel Wordpress, damit hat man perfekte Chancen, bringt nur leider nichts, weil Wordpress das Geld verdienen verbietet, also nicht verbietet, aber das kostet, und das ist ja Blödsinn, Geld auszugeben, wo man doch welches haben möchte, investieren, nennen manche Betrüger das, bevor sie einem das Geld aus der Tasche ziehen, besonders, wenn man vergisst den Reißverschluss zuzumachen.

So. Wieder was gelernt? Dann weiter so.
Viel Erfolg.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Frech geklaut ist halb geschrieben

Bei den Nachdenkseiten gefunden und da schon vom Tagesspiegel zitiert.

Montag, 7. Juni 2010

Oh mein Gott!

Scheiß auf SEO gerechte Überschriften. Dazu fällt mir einfach nichts brauchbares ein: In einem chinesischen Elektronikunternehmen sorgte eine Selbstmordserie für Lohnerhöhungen von siebzig Prozent (70%!) Eine Selbstmordserie in China scheint ja viele Menschen in Europa kaum zu überraschen. Der japanische Harakiri, die Selbsttötung zur Rettung der Ehre, scheint aus dem hiesigen Blickwinkel in ganz Asien alltägliches Phänomen zu sein.

Doch spätestens bei diesen Zahlen muss doch jedem Kapitalisten das Herz bis zum Hals schlagen: Dieses Elektronikunternehmen in China hat es jahrelang geschafft exzellent zu wirtschaften, und zwar so exzellent, dass siebzig Prozent mehr Lohn für jeden Mitarbeiter mal eben beschlossen werden kann. Jeder minus elf, denn mehr waren es nicht, die mit dem Harakiri wirklich ernst gemacht haben. Es sind also immer noch rund 300.000 Chinesen, die nach dieser zweiten Lohnerhöhung nun mehr als das doppelte ihres Gehaltes vor der Selbstmordserie bekommen und nur elf Mitarbeiter, die aufgrund von Leistungsverweigerung/Tod nicht mehr bezahlt werden müssen. Das sind noch Gewerkschaftserfolge, vielleicht sollte Verdi auch mal nach Freiwilligen suchen.

Zu Bedenken bleibt: Die Firma wird ihre Lohnstückkosten nicht ebenfalls verdoppeln wollen, wenn sie international im Geschäft bleiben will. Die Gehaltserhöhung war gerade groß genug, um die negative Publicitiy etwa um fünfizg Prozent aufzufangen. Ein entsprechender Nachfragerückgang wird mit Entlassungen ausgeglichen, die übrigen 150.000 Mitarbeiter werden für ihre 200% Lohn 210% der ursprünglichen Leistung bringen müssen, falls das von Menschen überhaupt geleistet werden kann. Ein Hoch auf den Liberalismus.

Dienstag, 1. Juni 2010

Wieso Stefan Raab aus Scheiße Gold machen kann

Nein, das heißt jetzt nicht: Lena ist Scheiße. Im Gegenteil, Lena ist das Gold, dass Raab aus einem Scheißformat, wie einer Castingshow machen konnte. Mal wieder etwas goldenes, diesmal sogar wirklich, nicht nur im monitären Sinne. Und mal wieder fragt man sich: Wie macht der Kerl das? Wieso hat der immer nur gute Ideen? Ob es eine Fernsehsendung ist, in der andere Fernsehsendungen verarscht werden (TV-Total), ob es darum geht, dass Prominente sich im Schwimmbad zum Affen machen (TV-Total Turmspringen) oder ob er immense Preise für den Sieger eines Kindergeburtstages auslobt (Schlag den Raab), immer ist es ein voller Erfolg. Und nun sammelt er auch noch den ersten Preis beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson oder Eurovision Song Contest ein. Wobei, es war ja nicht das erste Mal, dass er dabei war. Aber schon mit Wadde hadde dude da gelangte ihm der Sprung in die top ten. Wenn Stefan Raab die Finger im Spiel hat, dann sinken die Quoten in den Wettbüros. Denn wenn jeder auf den selben setzt, kann keiner viel gewinnen. Die Lieder dieses Jahres bewiesen es. Alle wetteten auf Lena, obwohl auch die anderen Songs nicht schlecht waren. Zumindest nicht alle. Sogar wissenschaftliches über Stefan Raab ist schon verfasst worden, weil sein Erfolg Kulturexperten vor ein Rätsel stellt.

Stefan Raab hat ein Händchen für das Geschäft, das er sich ausgesucht hat. Oder gibt es einen Geheimtipp, den man ihm steheln könnte? Ja! Schon Alfred Biolek hat erkannt, dass Stefan Raab einer der letzten im deutschen Fernsehen ist, der sich auch mal etwas neues traut, der bereit ist ein Risiko mit neuen Formaten einzugehen, der eine Show produziert, die noch in keinen anderen Land gelaufen ist. Dass seine Produktionen immer ein Erfolg sind, liegt vielleicht weniger daran, dass Stefan Raab aus Scheiße Gold machen kann, sondern, dass die Leute, die Zuschauer vor den Bildschirmen einfach nach Neuem hungern. Stefan Raab hat im deutschen Fernsehn ein Monopol auf neue Ideen. Genau deswegen wollen die Leute seine Ideen sehen, weil sie neu sind! Naja und von Musik scheint er auch etwas zu verstehen. Wohl keine schlechte Kombination.

Also Leut: Wer das richtig dicke Internetgeld scheffeln will braucht vor allem eines: Neue Ideen! Soll das am Ende heißen,dass tatsächlich der Inhalt zählt???

Mittwoch, 26. Mai 2010

Die Inflation kommt- der Euro stirbt!

Seit der Griechenland Krise ist es jedem Finanzexperten klar: Der Euro hat seine besten Tage hinter sich. Eine Superinflation wird unsere Gesellschaft heimsuchen. Unser Erspartes wird sich in Luft auflösen und Hunger und Pestilenz werden über uns hereinbrechen. Die Griechen sind an allem Schuld! Sie haben die guten Euroländer betrogen und ziehen nun alle ins Unglück.

Die Inflation kann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bald wird alles immer teurer und der Lohn wird immer weniger Wert sein. Die Firmen werden den Lohn kürzen, weil das Geld das sie verdienen nichts mehr wert ist. Der Euro wird platzen wie eine Investmentblase. Dagegen können wir nichts mehr tun. Der Ablauf der Wirtschaft ist festgelegt. Die Inflation kommt so oder so. Sparen nützt also nichts mehr. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Nie war ein Satz so wahr wie dieser. Wenn morgen unser Geld nichts mehr Wert ist, können wir nichts mehr kaufen. Also zum Teufel mit der Sparsamkeit. Geben wir unser Geld mit vollen Händen aus. Es gibt sowieso kein Morgen mehr. Zumindest nicht für unser Geld. Genießen wir den westlichen Kapitalismus solange er noch währt. Es kann jederzeit vorbei sein mit dem Schlaraffenland in dem wir gerade leben.

Mittwoch, 19. Mai 2010

So funktioniert amazon Partner net

Amazon Partnernet ist eine Funktion des Buchhändlers, mit der er sich die Werbung für seinen Handel sparen möchte. Amazon bezahlt daher jedem, der zum beispiel für dieses Buch: Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind
Werbung macht, bekommt von Amazon 10% des Umsatzes. Das heißt, wenn einer meiner Leser auf den Link klickt und das Buch für 16Euro kauft, dann gibt Amazon mir 1,60Euro für die tolle WErbung auf meiner Seite. Naja, so in der Theorie.
In der Praxis zähle ich noch zu den Neulingen und erhalte bei den ersten 20 Produkten, für die ich werbe nur 5%. Nach jeweils 20 Verkäufen staffelt sich das langsam auf die 9% hoch, für Bücher und andere richtige Produkte. Downloads, die ich bewerbe bringen grundsätzlich die versprochenen 10%, Gutscheine 6%. Achja, die Staffelung wird an jedem ersten auf null gefahren. Also wird es eher grundsätzlich bei 5% bleiben.
Allerdings nciht nur für die Produkte, die ich hier auf der Seite bewerbe, sodnern für jedes Produkt, dass jemand, der von meiner Seite aus über einen Links auf Amazon gelangt, dort findet und kauft. "findet" bedeutet, er darf nicht gezielt über die Suchfunktion danach suchen und er darf es nicht schon vorher in seinem Einkaufswagen haben. Die Linkkette von meiner Seite zu dem gekauften Produkt darf nicht unterbrochen werden. Auch nicht von der Zeit. Aber vierundzwanzig Stunden dürften bei jeder Linkkette reichen, um zum Ziel zu gelangen.
Also, gehet hin, und klicket fleißig, auf das Amazon euch den richtigen Weg erweiset.
Die Bibel nach Biff: Roman: Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund

Dienstag, 11. Mai 2010

So funktioniert das bedinungslose Grundeinkommen

Seit langem wird darüber diskutiert, wie man es schaffen könnte, ein bedinungsloses Grundeinkommen zu verwirklichen. Bei dieser Idee sollen Arbeitslosenunterstützung und Sozilahilfe abgeschafft werden, stattdessen erhält jeder Bürger ein bedingungsloses Grundeinkommen, dass für alle notwendigen Anschaffungen ausreichen kann. Für alle weiteren Wünsche kann man sein erworbenes Einkommen einsetzen.

Das bedingungslose Grundeinkommen stieß auf viel Ablehnung, vor allem durch Personen, denen von verschiedenen Boulevardblättern die Faulheit der Arbeitslosen ständig und detailreich vor Augen geführt wird. Der Satz: "Die kriegen einfach zu viel!" ist sehr häufig zu hören, doch er geht am Problem vorbei. Sicher gibt es Personen auf die der Satz zutrifft, die arbeiten könnten, wenn sie nur wollten. Allerdings hätte das System von dieser Bereitschaft nichts gewonnen, außer, dass mehr Leute arbeitslos bleiben, obwohl sie gerne arbeiten wollen. Die Anzahl der Arbeitsplätze in diesem Land ist nun einmal begrenzt. Sozialschmarotzer tun unserem Land einen großen Dienst. Sie verzichten freiwillig auf eine bezahlte Arbeit und geben sich mit dem zufrieden, was der Staat ihnen gibt, damit andere, denen das nicht reichen würde, eine Chance auf Arbeit haben. Es gilt zu begreifen, dass es asozial ist eine Arbeit anzunehmen, die man nicht braucht, während die Nachbarn Probleme haben, ihre Miete zu zahlen.

Leider ist es immer seltener möglich von einer Arbeit zu leben. Zwei oder drei Arbeitsstellen werden von einer Person verbraucht, obwohl andere Personen gar keine Arbeit haben. Dieses Problem würde sich lösen lassen, wenn Arbeitnehmer durch ihre Arbeitgeber weniger erpressbar wären. Das bedingungslose Grundeinkommen könnte eine Grundlage schaffen, auf der Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei Gehaltsverhandlungen tatsächlich auf einer Ebene miteinander verhandeln könnten. Das Gehalt eines Arbeiters würde tatsächlich dem Wert seiner Arbeit entsprechend. Momentan entspricht es nur seiner Verzweiflung. Es ist doch kein Zufall, dass die Löhne mit den sozialen Leistungen in einem Staat steigen. Dennoch bleiben die Firmen wettbewerbsfähig. Lohndumping kann nur betrieben werden, wenn die Mitarbeiter Angst haben. Angst haben sie nur, wenn sie ohne Arbeit auf der Straße sitzen oder gar verhungern müssen.

Das bedingungslose Grundeinkommen verspricht, dass die Lebenserhaltung für jeden Menschen garantiert ist. Bezahlte Arbeit wird dann immer noch attraktiv bleiben, denn Überleben ist kein Ziel, dass Menschen sich stecken, es ist die Bedingung für die Entwicklung von Zielen. Wenn der Staat diese Grundbedingung nicht mehr gewährleitsten kann, dann brauchen die Bürger den Staat auch nicht mehr. Die aktuelle Rechtslage, bei der der Staat sich als Chef aufspielt, der prüfen darf, ob seine Untergebenen auch das Geld verdienen, dass er ihnen gibt, widerspricht der Auffassung vom Staat, als dem Bewahrer der möglichen Entwicklung jedes einzelnen, vollkommen. Und solange Sozialleistungen an Bedingungen geknüpft sind, wird sich dieser Widerspruch nicht auflösen. Vielleicht war es einmal richtig Bedinungen für die Hilfsleistungen auszusprechen. In diesen Zeiten war es aber auch möglich von einer Arbeitsstelle zu leben. Ebenfalls war es möglich ohne weitere finanzielle Belastungen am kulturellen Leben einer Gemeinschaft teilzuhaben.

Die Grenze zu ziehen, ab der ein menschenwürdiges Leben möglich ist, wird immer schwieriger. So ist es zum Beipiel für die meisten Nichtraucher absolut unverständlich, warum Leistungsbezieher (Hatz IV Empfänger) sich Zigaretten leisten können. Dass sie sich die vom Mund absparen, weil sie andere Prioritäten setzen, kann man nicht erklären. Von außen betrachtet, sieht es nach zu viel Geld fürs Nichtstun aus. So wird ein Neid geschaffen, der zu einem absolut ungesunden Klima zwischen den Menschen führt. "Wenn der sich Zigaretten leisten kann, will ich die auch, aber mein Geld reicht nicht, also brauch ich mehr" "Ich arbeite und fahre nicht in Urlaub, also soll das auch ein Leistungsbezieher nicht können"

Eine Gesellschaft, in der jeder dem anderen missgönnt, was er hat, wird früher oder später zusammenbrechen. Denn genau das sind in Wirklichkeit die spätrömischen Verhältnisse, die wir vermeiden müssen. Nicht den vermeintlichen Luxus der nicht arbeitenden Bevölkerung, sondern den Neid der Arbeitenden auf die, die gerne Arbeit hätten. Alleine dieser Neid kann bewirken, dass mehr Menschen ihre Arbeit aufgeben, um dann zu spät zu erkennen, dass sie es vorher besser hatten. Die hohe Fluktuation lässt die Löhne sinken und noch mehr Leute brauchen einen dritten oder vierten Job, um alle Rechnungen bezahlen zu können und noch weniger Leute finden auch nur einen Job und ziehen damit den Neid der ausgebeuteten Arbeiter auf sich.

Das bedingungslose Grundeinkommen hat aber auch Nachteile. Den größten einmal vorweg: Mieten unterscheiden sich in verschiedenen Gegenden erheblich. Die Abschaffung einer flexiblen Wohnkostenübernahme bei Arbeitslosigkeit könnte zu einer Ghettobildung führen. Wer keine Arbeit findet und mit dem Grundeinkommen auskommen muss, der könnte gezwungen sein, seine Heimat zu verlassen. Dies ist eine Folge, die es bei einer Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens auf jeden Fall zu vermeiden gilt.

Ein weiterer Nachteil ist die Unterstützung von Familien. Wenn das Einkommen an keine Bedingungen geknüpft ist, dann auch nicht daran, dass es vernünftig ausgegeben wird. Da Kinder nicht selbst einkaufen gehen, könnte es geschehen, dass sie von ihrem Geld nicht das bekommen, was sie wirklich brauchen. Ein Nachteil, den aber auch die heutige Unterstützung bereits hat. Eine Lösung hierfür wären Lebensmittelmarken, die von vielen als menschenunwürdig betrachtet werden. Die Leistungsempfänger müssten sich im Supermarkt schämen, wenn sie gezwungen wären, damit zu bezahlen. Doch es gibt keinen Grund sich zu schämen, wenn jeder diese Marken erhält. Um das bedingungslose Grundeinkommen durchzusetzen müsste man die Bedürfnisse der Menschen in verschiedene Kategorien einteilen. Zum Beispiel: Grundnahrungsmittel, Getränke (alkoholfrei), Information, Kultur, Bildung, Kleidung, Wohnung, gesellschaftliche Interaktion (Hierunter fallen auch legale Drogen, also Nikotin und Alkohol aber auch Restaurantsbesuche oder Süßigkeiten)

Diese acht Säulen beschreiben alles, was ein Mensch zum menschenwürdigen Leben innerhalb unserer Gesellschaft braucht. Für jede Säule muss ein Grundbetrag festgelegt werden, der jedem zur Verfügung stehen muss. Wer für eine Säule mehr braucht, kann dafür arbeiten. Wer eine Säule nicht braucht, der braucht sie eben nicht, nach einem Jahr verfallen die monatlich ausgezahlten Gutscheine. So wird auch vermieden, dass das Geld gehortet wird und auf Bankkonten und in Aktiendepots für die Beschleunigung der Inflation sorgen. Die Gutscheine entsprechen dabei einem bestimmten Geldbetrag. Eine Chipkarte kann als Träger dienen. Eine Barauszahlung oder ein Verkauf der Gutscheine ist nicht möglich. Höchstens ein Verkauf der Waren, was aber bei Lebensmitteln schwierig werden dürfte.

Ich gebe zu, das Säulensystem muss noch ein wenig geschliffen werden, bei Information und Interaktion sowie bei Kultur und Bildung gibt es noch einige Überschneidungen, doch dies lässt sich ausbügeln. Vielleicht durch eine doppelte Kennzeichnung der fraglichen Punkte. Sie lassen sich dann mit zwei Gutscheinarten bezahlen. Unmöglich bleibt es aber den Theaterbesuch mit Lebensmittelkarten oder die Telefonrechnung mit Kleidungsmarken zu zahlen. Da das System für alle gleich ist, gibt es auch keine Diskriminierung. Bezahlt wird das ganze durch Einsparungen für Behörden und Kontrollorgane sowie eine einheitliche Steuer.

Weitere Informationen zum Bedinungslosen Grundeinkommen finden Sie bei Amazon:
Einkommen für alle: Der dm-Chef über die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens
Kleines ABC des bedingungslosen Grundeinkommens
Das bedingungslose Grundeinkommen: Ein Vortrag
Bedingungsloses Grundeinkommen: Grundeinkommen - in Freiheit tätig sein

Löse die Probleme der Menschheit!

Such dir dazu ein Thema, über das gerne diskutiert wird und schreibe einen Artikel darüber. Zeige, dass das Problem ganz einfach ist. Widerlege sämtliche Gegenargumente und liefere ein Modell zur Umsetzung, dass so bestechend einfach ist, dass sogar der dümmste Politiker begreift, dass man damit Wählerstimmen angeln kann.
Die Probleme der Menschheit warten seit so langer Zeit auf eine Lösung, da muss der entsprechende Erfolg einfach kommen. Jeder einzelne Internetnutzer lechzt doch danach die Lösung aller Probleme endlich zu erfahren. Und du wirst der einzige sein, der die richtige Lösung gefunden hat, und sie auch noch mit allen teilen will.
Du musst die Probleme der Menschheit lösen. Alle anderen warten nur darauf, dass du endlich verrätst was Sache ist. Du kannst das, und dann ist dir das dicke Internetgeld gewiss.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Risikozuschlag im Managergehalt

Es ist eine herrliche Angelegenheit, die da gerade vor deutschen Gerichten verhandelt wird. Ein Manager wird gefeuert, weil er Scheiße gebaut hat, und klagt sein Gehalt für die nächsten drei Jahre ein. Das Managergehalt liegt in der Regel nur knapp unter der jährlichen Million, und dafür sollen nun deutsche Steuerzahler aufkommen, denn die Bank, die das Gehalt schuldet, ist inzwischen aus Insolvenzgründen vollständig in Staatsbesitz übergegangen.
Es gibt Gerüchte, nach denen sich die immensen Gehälter der Führungsebene eines Unternehmens dadurch rechtfertigen, dass das Risiko der Firma von ihrem Managment mitgetragen wird. Das Managergehalt ist also deswegen so hoch, weil der Manager im Fall einer Pleite selbst leer ausgeht. Glauben kann man diesem Gerücht kaum, besonders wenn man weiß, dass die Manager selbst entscheiden, ob ihre Firma nun wirklich pleite ist, oder nur gerade kein Geld für die Gehälter der Mitarbeiter da ist. In letzterem Fall nämlich kann man davon ausgehen, dass die Firma immer noch liquide genug ist, das Managergehalt mit einem satten Bonus zu garnieren. Ein Bonus für die gute Arbeit. Ein Dankeschön von den Mitarbeitern, die auf die Hälfte ihres kargen Lohns verzichten, um nicht ganz gefeuert zu werden.
Von Risiko ist merkwürdigerweise in der Chefetage nichts zu erkennen. Die fünfstelligen Monatsgehälter werden selbst in der schlimmsten Krise anstandslos gezahlt. Und einen Bonus für gute Arbeit gibt es auch regelmäßig. So regelmäßig, dass Manager ihren Bonus sogar einklagen können, falls in der Firma doch jemand auf die Idee kommen sollte, dass nur schwarze Zahlen gute Arbeit beweisen.
Ein risikofreier Risikozuschlag, das ist so, als würde man in einem deutschen Postamt einen Risikozuschlag erhalten, weil man von einem wilden Löwen zerfleischt werden könnte. Oh halt, das gab es auch schon. Dann ist das so, als würde man als katholischer Priester einen Risikozuschlag erhalten, weil Eltern einen wegen Kindesmissbrauch anzeigen könnten.

Dienstag, 4. Mai 2010

Erich Kästner als Autor der Inneren Emigration

Nach den Jahren des Dritten Reiches wurde vielen Schriftstellern, die Deutschland nicht verlassen hatten, zum Vorwurf gemacht, sie hätten sich in den Nationalsozialismus eingegliedert, anstatt ihn zu bekämpfen. Unter ihnen war auch Erich Kästner, der in den Jahren 1933-45 eine Gratwanderung zwischen verfolgtem Literaten und geduldetem Trivialschriftsteller bestritt. Später kamen oft Vorwürfe, weil er seinen bissigen Stil gegen harmlose Geschichtchen eingetauscht habe. Vor 1933 beschreibt er zum Beispiel oft seine ablehnende Haltung gegenüber dem Krieg und Militär, „dort wird befördert, wer die Schnauze hält“ . Als letztes Mittel gegen den Krieg gab er sogar den (ironischen) Vorschlag, die Menschheit auszurotten, um den Krieg zu beenden. Aber auch die Politiker bleiben in Kästners Gedichten nicht ungeschont. Offen behauptet er: „Wenn sie etwas tun, dann sind es Fehler“ Nach 1933 findet man solch offene Angriffe nicht mehr. Daher liegt die Vermutung nahe, dass Kästner in der Zeit des Nationalsozialismus wirklich nur triviale Texte verfasst hat.
Die Tendenz zu solch einer Inneren Emigration ist auch heute in Form von Politikverdrossenheit und Spaßgesellschaft zu erkennen. In dem Text, den Sie bei Amazon auch käuflich erwerben können, zeigt sich aber deutlich, dass Innere Emigration mit Resignation nicht gleichgesetzt werden darf.
Erich Kästner als Autor der inneren Emigration

Donnerstag, 22. April 2010

Etwas gratis ergattern, ist garnicht so einfach

Daher suchen viele Leute bei google, wo es etwas gratis gibt. Jede Seite, die etwas gratis anbietet, ist daher heiß begehrt. Man kann Klickraten damit erzielen, indem man den Besuchern der Seite etwas schenkt. Geschenke sind bei allen immer sehr beliebt. Was man verschenkt ist dabei so ziemlich egal. Bei mir gibt es zum Beispiel ein GRATIS-BILD! Ist das nicht toll? Hier ist es:
Zugegeben, jeder der ein halbwegs vernünftiges Malprogramm verfügt, kann das selbst auch. Vielleicht sogar schöner, aber dann wäre es ja nicht mehr gratis. Dann müsste man ja Arbeit reinstecken. Nicht viel. Aber reinstecken müsste man. Man kann ja nicht überall was reinstecken. Und Arbeit schon gar nicht. Wir wollen die dicke Internetkohle. Und für Internetgeld hat noch nie jemand etwas tun müssen. Also ladet euch das Gratis Bild besser runter, sonst bringt ihr es nie zu was. Oder kauft das hier: Free - Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets
Hilft vielleicht auch.

Mittwoch, 21. April 2010

Die GEMA, Spaß für die ganze Familie

Die GEMA ist ein merkwürdiger Verein. Sie sammelt Geld von Veranstaltern und gibt manchen Musikern Geld. Damit ist sichergestellt, dass jeder Veranstalter zweimal für die Musik zahlt, die er seinen Gästen vorspielt. Wenn man versucht eine GEMA-freie Musik-Veranstaltung zu organisieren, stößt man bald an die Grenzen des menschenmöglichen. Die GEMA lässt sich nicht einfach sagen, dass man keine für sie relevante Musiktitel laufen lässt. Sie glaubt das nicht. Man muss es ihr beweisen. Nun könnte man glauben, man müsse ja der GEMA einfach nicht erzählen, dass man überhaupt eine Veranstaltung verantstaltet. Doch dieser Verein scheut nicht davor zurück im Veranstaltungskalender zu prüfen, wo etwas angekündigt ist, um dort eventuell unrechtmäßig zurückgehaltene Gebühren zu kassieren. Großes Vorbild für uns alle: So kommt man an die dicke Kohle!

Doch auch weitere lustige Verträge kann man mit der GEMA abschließen. Wie zum Beispiel der KG001. Ein Vertrag, den die GEMA gerne mit Karnevalsvereinen abschließt, die eine Tanzgarde unterhalten. Es ist ja nicht so, dass die Auftritte der Tanzgruppen auf einer Karnevalsveranstaltung mit der GEMA-Gebühr für eben diese Veranstaltung bereits beglichen wäre. Die GEMA hat erkannt, dass die TAnzgruppen ja auch üben müssen. Und damit sie das auch dürfen, muss der Verein den Vertrag KG 001 abschließen. Der Verein bezahlt also, damit einige seiner Mitglieder bei nicht öffentlichen Vereinstreffen Musik laufen lassen dürfen. Und zwar nicht irgendwelche Musik, sondern ein einziges Stück pro Jahr. Die Anzahl der Stücke ist zwar nicht vertraglich geregelt, aber mehr läuft nunmal beim Training nicht, als das eine Lied für das traniert wird.

Auch auf CD-Rohlingen findet man häufig eine GEMA Spur. Dies ist keine besondere Spur auf der CD, die für den Gebrauch irgendetwas ändern würde. Die Spur zeigt sich einzig an der Kasse, weil sie den Preis der Rohlinge erhöht. Wer also die ersten Gesangsproben seiner Kinder oder seine Steuerbelege auf einer CD archivieren möchte, der zahlt an die GEMA eine Abgabe für die Vervielfältigung von Musikstücken. Eine Vervielfältigung, die gesetzlich überhaupt nicht erlaubt ist. Wir bezahlen also für eine Verwendungsweise, die verboten ist und uns möglicherweise auch sonst nicht interessieren würde, nur weil die GEMA von jeder Musikverwendung, ob sie stattfindet oder nicht, ihren Krümel abhaben will.

Ausgezahlt wird das Geld, soweit es nach der Verfütterung an einen riesigen Bürokratischen Apparat noch übrig ist, an Komponisten und Liedermacher. Um zu erklügeln, wer welchen Anteil erhält, sollen alle Bandleader und Konzertveranstalter und Radiomoderatoren regelmäßig Liedfolgen bei der GEMA einreichen. Je häufiger ein Lied gespielt wird, desto größer wird das Stück vom Gebührenkuchen. Gefördert werden also genau die Musiker, deren Musik die Veranstalter bereits beazahlt haben, indem sie CDs oder Noten gekauft haben.

Liebe Freunde des schnellen Geldes,
Wenn wir dies einmal geschafft haben, Geld für etwas zu verlangen, was die "Kunden" schon längst bezahlt haben, dann lässt der Geldregen nicht mehr lange auf sich warten. Dann schwimmen wir bald in unsrem eigenen Internetgeld.
Bis dahin, hört euch doch mal ein bischen Musik an. Money Don't Make The Man (Amazon MP3 Exclusive)

Baustellenlärm

Baustellenlärm kann eine wunderschöne Musik ergeben, wenn die Baustelle woanders ist. Und nicht direkt vor dem Fenster, hinter dem man gerne arbeiten würde. Dieses unablässige brummen. Eigentlich kaum von dem sonst schon so nervigen Straßenkrach zu unterscheiden. Aber lauter. Viel lauter. Bei geöffneten Fenstern kann man die eigenen Gedanken nicht verstehen. Und dann immer wieder, fällt etwas herunter. Der Bagger brummt. Abwechslung bietet der Busverkehr, der sich durch die Baustelle nicht aufhalten lässt.

Eine solche Athmosphäre kann eine Goldgrube sein. Denn Menschen, die in solchem Lärm arbeiten und wohnen müssen, sind verzweifelt. Man kann ihnen beinahe alles andrehen, wenn es nur Besserung verspricht. Super spezial Ohrstöpsel zum Beispiel. Die nur den Baustellenlärm filtern. Aber gleichzeitig gesprochene Worte oder Musik ohne Qualitätsverlust ans Ohr dringen lassen. Gibt es. Kann man hier kaufen:Alpine MusicSafe Pro Gehörschutz
Wir brauchen also eine neue Idee. Etwas, das es noch nicht gibt. Etwas, das noch besser hilft, als Ohrstöpsel. Mir fällt leider nichts ein. Verdammt, ich kann mich bei dem Lärm nicht konzentrieren.

Montag, 19. April 2010

Lasst euch von Blumen nicht den den Garten verschandeln

In Koblenz laufen gerade alle Vorbereitungen zur BUGA 2011. BUGA ist in dieser Stadt gerade die Entschuldigung für alles. Die Haupteinkaufsstraße, die eigentlich wohlverdienende Personen aus der gesamten Umgebung anlocken soll, ihr Geld in der Stadt zu lassen, ist seit letztem Sommer ununterbrochen aufgerissen. Zum Weihnachtsgeschäft (22.12. bis 31.3.) war die Baustelle provisorisch gegen eine ein Meter tiefe Fallgrube ausgetauscht worden. Nun wird wieder fleißig gegraben. BUGA ist auch die Ausrede für ein riesiges Geldvernichtungsprojekt unter dem Decknamen "Seilbahn zur Festung"
Die Seilbahn soll während der Gartenschau die beiden Hauptveranstaltungsorte, deutsches Eck und Festung Ehrenbreitstein miteinander verbinden. Aufgrund der Bestimmungen des Weltkulturerbes Mittelrheintal darf diese Seilbahn aber da nicht hin. Sie wird trotzdem gebaut, mit der Auflage, sie nur zwei Jahre stehen zu lassen. Obwohl es also nicht BUGA 2011/12 sondern BUGA 2011 heißt, wird die Seilbahn auch in der auf die BUGA folgende Saison Gäste auf die Festung hieven. Pünktlich, wenn der letzte Fährbetrieb Insolvenz anmeldet, wird die teure Seilbahn dann wieder eingestampft.
Doch damit nicht genug! Wir bereiten uns hier auf eine Gartenschau vor. Leute, dass muss jeder verstehen: Bäume und Blumen haben bei so etwas nichts verloren. Nachdem einige der schönsten Bäume in der Innenstadt schon vor Monaten ihr Leben lassen mussten, wurde heute damit begonnen, die frisch gepflanzten Frühlingsblumen zu vernichten. Ja, es wurde richtig gelesen. Die Blumen und der Grasteppich schmückten diesen Graben noch keine drei Wochen. In der Ausrollware sind noch die Nähte zu erkennen. Doch der BUGA muss Platz machen, was nicht zur BUGA gehört.Mehr dazu: What´s eating you? People and Parasites.

Mittwoch, 14. April 2010

Wahrheit? Das ist ein dehnbarer Begriff!

Wenn man beim täglichen Einkauf im Supermarkt einmal die Etiketten der Produkte betrachtet, kann man feststellen, wie dehnbar der Begriff Wahrheit tatsächlich ist. Wer Geld verdienen will, egal ob im Internet oder in der wirklichen Welt, der muss Phantasie beweisen, um seine Produkte oder Leistungen an die Kundschaft zu bringen. Wahrheitsliebe kann da nur hinderlich sein.

Man betrachte nur einmal die Etiketten eines Gemüsebrühpulvers. Erst einmal vorne: Wir sehen unmengen an äußerst lecker aussehendem Gemüse. Sellerie, Lauch, Zwiebeln und Möhren. Alles was in eine ordentliche Gemüsebrühe braucht. Erntefrisch in einem natürlich aussehenden Weidenkörbchen aus dem Garten geholt. Und direkt daneben ein deutlicher Hinweis: Ohne Geschmacksverstärker! Jawohl. Diese Brühe wollen wir. Genau so, wie Oma sie noch selbst gekocht hat. Uns ist das nur zu viel Arbeit, wo wir das gleiche ja auch im Glas fertig kaufen können.

Wenn wir das Glas öffnen kommt uns ein bräunliches Pulver entgegen. Naja, wenn wir Omas Suppe trocknen würden, sähe die wohl genauso aus. Trotzdem schauen wir jetzt einmal genauer hin. Die Zutatenliste auf der Rückseite wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Dort soll jeder Verbraucher sich darüber informieren können, welche Stoffe sich im Essen verstecken, oder genauer, es soll sich eben nichts mehr verstecken können. Jeder soll wissen dürfen, was er kauft. Und weil die Bilder vorne nur selten die ganze Wahrheit sagen, geht man im Kleingedruckten ins Detail.

Dort finden wir: Salz, Stärke, die verschiedenen Gemüse, Maltodextrin, Hefeextrakt Gewürze und Würze. Dazu Citronensäure und Spuren von Weizen, Milch und Senf. Nunja, alles kein Problem, steht doch bei Maltodextrin und Hefeextrakt extra dabei, dass sie aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen. Wie wohl so ein Matodextrinbaum aussieht?

Wer es genauer wissen will, begibt sich in die weiten des Internets um zu entdecken: Maltodextrin, Hefeextrakt und Würze sind Geschmacksverstärker, die doch in unserer BIO-Brühe laut Etikett nicht drin waren. Die Wahrheit ist: Der Gesetzgeber hat beschlossen, dass nur als Geschmacksverstärker gilt, was als weißes Pulver in die Suppe gegeben wird. Auch wenn die drei Zusätze nahezu die gleiche Zusammensetzung haben, wie das mit E 621 nummerierte Mononatriumglutamat, müssen sie nicht mit diesem Namen gekennzeichnet werden. Und was nicht gekennzeichnet werden muss, darf als nicht vorhanden beworben werden.

Wahrheit gilt immer laut Gesetz! Natürlich ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker!

Dienstag, 13. April 2010

Tantiemen für die Texte erhalten

Wer eine Internetseite regelmäßig mit sinnerfüllten Buchstabenaneinanderreihungen füllt, darf sich zurecht Autor nennen. Diese Nennung bringt einem aber erst etwas, wenn man es schafft Tantiemen für sein Geschreibe zu erhalten. Dafür gibt es die VG Wort, die ähnlich wie die Gema bei Musikern allen, die die Menschheit mit Lesestoff versorgen Tantiemen auszahlt. Bevor sie das tut, muss man aber einige komplizierte Anmelderiten überleben.

Diese Riten sind so kompliziert, dass viele Autoren glauben, nur ein elitärer Kreis wäre berechtigt, an der Tantiemenverteilung teilzunehmen. Doch tatsächlich ist jeder kleine Blogger berechtigt seinen Teil vom Kuchen zu fordern. Das wahre Internetgeld liegt bei der VG Wort. Um die Aura dieses Autorenkreises ein wenig zu stören, hat Elke Fleing sich dazu entschlossen, die Anmeldeprozedur bis ind Detail zu beschreiben. Mit dieser Anleitung schafft es jeder, der zur Verfassung mehrerer zusammenhängender Sätze fähig ist, sich bei der VG Wort anzumelden und jählich 30 Euro für jeden Text abzusahnen. Einzige Voraussetzung: Es müssen mindestens 1500 verschiedene Menschen den Text gelesen haben. Achja und lang genug muss der Text auch sein, lalalalallala, ach nee, brauch ich nicht, bin ja eh noch nicht angemeldet.
Aber ihr, lasst euch nicht aufhalten, kassiert fleißig eure Tantiemen.

Montag, 12. April 2010

Gib niemals Investitionen auf, die schon getätigt wurden

Im Laufe einer Karriere kann es geschehen, dass getätigte Investitionen sich als Fehler erweisen. Solche Fehler kann man aber niemals wiedergutmachen, indem man das Geld abschreibt. Im Gegenteil. Man muss weiter investieren!

Nehmen Sie sich ein Beispiel an der deutschen Regierung. Sie haben brave Soldaten in einen Friedenseinsatz geschickt, der sich nun heimtückischerweise doch als Krieg entpuppt. Sie haben viel Geld in die Ausrüstung der Männer gesteckt, und das Vertrauen ihrer Wähler durch viele ehrliche Reden und exakte Statistiken erworben. Und nun veranstalten die Afghanen dort unten doch einen Krieg, der so nie vereinbart war. Unkluge Leute würden nun die Truppen abziehen und den Schaden so gering halten wie möglich. Dabei würden sie aber übersehen, dass der bereits entstandene Schaden damit nicht rückgängig gemacht werden kann. Milliarden an Steuergeldern würden einfach verpuffen, wenn man nun zugeben würde, dass alles aufgrund fehlerhafter Informationen und verblendeter Ideologien geschehen war. Das Vertrauen der braven Wähler könnte nicht unerheblichen Schaden nehmen.

Um diesen Vertrauensbruch zu verhindern, bleibt nur auch unter den neuen Informationen weiterhin Geld und Menschenleben in die Aktion zu investieren. Man weiß inzwischen zwar, dass es ein Fehler ist, doch vielleicht gelingt es genügend Schafe vom Gegenteil zu überzeugen. Die alten Informationen erforderten den Einsatz von Soldaten, die neuen Informationen sagen zwar, dass die alten Informationen falsch waren, wenn aber nun noch mehr Soldaten auf die Schlachtbank geschickt werden, dann ist es fast so, als wäre die Fehlinformation nicht Schuld am Tod der ersten Gefallenen.

Ebenso kann man auch bei wirtschaftlichen Unternehmungen arbeiten. Wenn der Kauf einer Firma Arbeitsplätze kostet, sind erstmal alle böse auf den, der die firma gekauft hat. Wenn der nun hingeht, die Firma wieder verkauft und danach noch mehr Leute feuert, dann sehen alle, dass es nicht der Firmenkauf war, der den Stellenabbau bewirkt hat, sondern ein kleiner Gremlin, der sich freut, wenn Leute leiden, und den man nur besiegen kann, indem man möglichst viele Menschen von ihren Arbeitsplätzen vertreibt.

Gib niemals auf! Es findet sich immer ein armes Opfer, dem Du die Schuld in die Schuhe schieben kannst.

Freitag, 9. April 2010

Biete etwas kostenlos an!

Klar wir wollen Geld verdienen und nichts verschenken. Aber die meisten kostenlosen Angebote bewirken doch genau das. Ob es kostenlose Bücher oder Gratis Handy-Spiele sind, allein mit diesen Worten werden unzählige neue Leute auf die Seite gelockt um ein Schnäppchen zu ergattern.
Wenn die Leute dann auf der Seite enttäuscht erkennen, dass das kostenlose Angebot gar nicht so kostenlos ist, werden sie frustriert auf das nächste Werbebanner klicken und der Seite wieder einen Gewinn von einem tausendstel Cent einbringen. Wenn das eine Million Leute machen können wir uns schon ein Bierchen leisten, oder einen Cocktail, je nachdem wo man wohnt. Kostenlos und Gratis sind die wohl umkämpftetsten Schlüsselwörter der SEO Gemeinde. Eigentlich ist es Wahnsinn sich in diesen Pool zu begeben. Als Privatblogger kann man da nur untergehen. Umso wichtiger ist es sich gut vorzubereiten. Nicht allein, dass etwas kostenlos ist, sondern WAS kostenlos ist unterscheidet den eigenen Blog von unzähligen Konkurrenten.
So könnte man zum Beispiel ein kostenloses Mozilla Firefox Addon anbieten. Ein Mozilla Firefox Addon ist grundsätzlich kostenlos. Mozilla an sich steht per Definition für Gratis-Programme. Aber das ist ja egal. Umso leichter kann man die Firefox Addons anbieten. Sie sind ja ohnehin umsonst. Damit man nun aber keinen Ärger mit den fleißigen Entwicklern bekommt, die viel Mühe in ihre Programmerweiterungen gesteckt haben, um sie dann großzügig mit der Welt zu teilen, stehlen wir diese natürlich nicht, sondern verlinken auf die offizielle Mozilla Firefox und Thunderbird Addon Seite.
Dabei könnte zwar unseren Lesern auffallen, dass die Gratis Probe nur ein Fake ist, aber schlimmstenfalls klicken sie nicht auf den Gratis Link sondern frustiert auf die Werbebanner.
Besonders beliebt sind Addons mit denen man Geld verdienen kann, wie die Amazon Lotterie. Dieses Addon verspricht, dass jeder Besuch auf der Amazon Seite mit diesem Addon dem Ausfüllen eines Lotteriescheins entspricht. Zu gewinnen gibt es die 15% Verkaufsprovision, die eigentlich einem Werbepartner zustehen würden. Gut selbst die erhalten keine 15% vom Verkaufspreis. Mit Glück sind es 15% vom Gewinn, den Amazon erzielt, doch der wird ja auch nicht einfach mit jedem geteilt, nur weil er ein Firefox Addon installiert hat. Doch uns kann ja auch ziemlich egal sein, mit welchen unlauteren Machenschaften diese Lotterie funktioniert. Hauptsache der Link beschert uns mehr Leser.
Also viel Spaß bei Amazon. Und bedenken Sie: der Bundesfinanzminister warnt: Glücksspiel kann Steuerhinterziehung verursachen!

Sonntag, 28. März 2010

Sei lieb zu google!

Man kann natürlich auch versuchen über andere Suchmaschinen an Besucher zu kommen. Man kann auch ohne google-Adsense Werbepartner finden, die für die Platzierung ihres Logos auf der Seite Geld bezahlen würden. Doch dafür muss man viel mehr arbeiten. Genau das wollen wir nicht. Wir wollen Geld verdienen, nicht Qualitätsprodukte erschaffen.
Um also mit Hilfe der Datenkrake google einen erfolgreichen Blog zu etablieren, muss man sich die Regeln der Angebote zu Herzen nehmen. Adsense wird nur auf Seiten freigeschaltet, deren Inhalte zum Unternehmensbild von google passen. Wer auf seiner Seite Alkohol verkaufen oder Pornos präsentieren will, muss diese also gut verstecken. Und zwar so gut, dass kein Crawler sie entdecken kann. Gleichzeitig müssen die Inhalte aber auch so deutlich zu erkennen sein, dass die Leser der Seite sie auch finden. Und zwar ohne Suchmaschine, denn die arbeitet leider mit den selben Suchroutinen, wie die Contentüberprüfung von Adsense. Tja, Mist!
Wir stehen vor einem Dilemma: Ohne google findet uns niemand, weil wir nicht in de Suchmaschinen stehen. Mit google finden wir keine Leser, weil wir auf der Suchmaschine keine Pornos präsentieren können.

Freitag, 26. März 2010

Stefan Niggemeier ist doof

Stimmt natürlich nicht, aber provokante Überschriften ziehen an. Man muss nicht unbedingt die eigene Meinung in den Titel setzen, es reicht die Leser anzulocken und im Text selbst zu schreiben, worum es geht. Und Sprüche, die auch auf Klowänden ihren Platz finden würden, eignen sich im Internet hervorragend um traffic zu generieren.

Ein Name wie Stefan Niggemeier zieht zugleich auch noch über die Prominenz seiner Person. Warum sollte er allein etwas davon haben, berühmt zu sein. Wenn jetzt jemand nicht weiß, wer Stefan Niggemeier ist, könnte er natürlich einem der unauffällig unter einer der Erwähnungen seines Namens versteckten Links zu seiner Seite folgen. Oder er verlässt sich auf mein gepflegtes Halbwissen und glaubt meinen Ausführungen.

Niggemeier ist der wohl bekannteste der so genannten Alpha Blogger im deutschsprachigen Internet. Mit seiner Schreibe wuchs der inzwischen zur Pflichtlektüre mutierte Bildblog, den er verließ, um an anderer Stelle noch einmal das selbe zu machen: Zeitungen und andere Medienprodukte von den lästigen Pflichten der Richtigstellung und der Recherche zu befreien. Mich wundert es ohnehin schon seit einer Weile, dass bild.de noch keinen dauerhaften Link auf den Bildblog in seinem Angebot hat. Kai Diekmann würde sich einigen Ärger ersparen, wenn er das Angebot des Bildblogs ernst nehmen und als oftmals vom Presserat geforderte Richtigstellung vorweisen würde. Aber der Ärger, den der Presserat machen kann, ist wohl nicht groß genug, um zu riskieren, dass aus Bildlesern informierte Bürger werden.

Stefan Niggemeier ist also nicht doof. Er ist aber bekannt und macht sich im Netz nicht immer nur Freunde. Zu behaupten er wäre doof, zieht deshalb immer Leser an, die dann auf weitere Links klicken und Kohle bringen.

Dienstag, 23. März 2010

Entwickeln Sie noch eine einzigartige Geschäftsidee

Das hatten wir schon? Ja natürlich. Aber eine einzigartige Geschäftsidee allein wird ja schließlich auch nicht reichen, um das Internetmoney abzugrasen.

Wiederholen Sie sich ruhig in ihren Themen. Schließlich werden nur die neuesten Artikel auch gelesen. Wenn im Internet etwas älter als eine Woche ist, dann fängt es an zu stinken. Keiner will so etwas. Eine einzigartige Geschäftsidee muss daher regelmäßig erneuert werden. Auf Leute, die ihren BLog regelmäßig lesen, und dabei keine Werbung anklicken (Wo bleibt die überhaupt?) können Sie sowieso verzichten. DIe dicke Kohle macht man mit Leuten, die aus Versehen auf ihre Seite geraten und sie dann so langweilig finden, dass sie anfangen Links zu klicken. Vorzugsweise die, für Sie bezahlt werden. Wäre doch eine Schande zu bemerken, dass die Langeweile Ihre Leser zu befreundeten Blogs treibt, damit die dann da die bezahlten Links anklicken können.

Wenn Sie also in der Statsitik Ihres Blog bemerken, dass es einen Artikel gibt, der über Suchmaschinen gefunden wird, dann schreiben Sie ihn einfach noch einmal. Bei der nächsten EIngabe des Suchbegriffes: "Einzigartige Geschäftsidee" sind Sie dann schon mit zwei Artikeln und 24937482 Treffern vertreten. Gut die Geschäftsidee ist dann nicht mehr ganz so einzigartig, wie versprochen, aber beim Geld verdienen sollte man sich nicht von moralsichen Bedenken bremsen lassen.

Montag, 22. März 2010

Lets write in different languages

There is no need for perfekt speech. People are very able to understand, what you say in there own language. Maybe they understand, what you mean, better than you self. If you use more than one language, google will find you all over the world. If you want to earn Internet Money, you have to catch readers from all countrys. With doubling the languages on your site, you can double the clicks. It is so easy!
Google is not smart enough to see through that trick. And the best: google will help you, to get more languages with the google translator.

Il n'est pas nécessaire pour le discours perfekt. Les gens sont très capables de comprendre, ce que vous dites dans leur propre langue. Peut-être qu'ils comprennent ce que vous entendez, mieux que vous-même. Si vous utilisez plus d'une langue, Google vous trouverez partout dans le monde. Si vous voulez gagner de l'argent sur Internet, vous devez prendre les lecteurs de tous countrys. Avec le doublement des langues sur votre site, vous pouvez doubler le déclic. Il est si facile!
Google n'est pas assez intelligent pour voir à travers cette astuce. Et la meilleure: Google va vous aider, pour obtenir plus de langues avec le traducteur Google.

No hay necesidad de intervención perfekt. La gente es muy capaz de comprender, lo que dice en sus propias lenguas. Tal vez puedan comprender, lo que quiere decir, mejor que tú. Si utiliza más de un idioma, Google te encontrará de todo el mundo. Si quieres ganar dinero en Internet, tiene que coger a los lectores de todos los Paises. Con la duplicación de los idiomas en su sitio, usted puede duplicar los clics. Es tan fácil!
Google no es lo suficientemente inteligente como para ver a través de ese truco. Y lo mejor: Google le ayudará a obtener más idiomas con el traductor de Google.

Es besteht keine Notwendigkeit für perfekt Rede. Die Leute sind sehr in der Lage zu verstehen, was Sie sagen, dort eigene Sprache. Vielleicht haben sie zu verstehen, was du meinst, besser als Sie. Wenn Sie mehr als eine Sprache verwenden, werden Sie von Google auf der ganzen Welt zu finden. Wenn Sie Internet Geld verdienen wollen, müssen Sie für die Leser aus allen Ländern eingesetzt zu fangen. Mit Verdoppelung der Sprachen auf Ihrer Website können Sie mit einem Doppelklick die Klicks. Es ist so einfach!
Google ist nicht schlau genug, um durch diesen Trick zu sehen. Und das Beste: Google wird Ihnen helfen, mehr Sprachen mit dem Google-Übersetzer zu bekommen.

Ist google autoaggressiv?

Einige Beobachtungen der letzten Zeit ließen sich erklären, wenn google autoaggressiv wäre. Die verschiedenen Produkte, die von der Firma google angeboten werden, sind nämlich nicht nur unfähig miteinander zu kommunizieren, sondern sie scheinen sich gegenseitig sogar in ihren Funktionen zu behindern.

Meine erste Vermutung, dass die Produkte von google autoaggressiv genannt werden könnten überkam mich, als ich feststellen musste, dass dieser Blog, der ja mit google Software erstellt wird, über die google Suche bis heute unauffindbar ist. Mit der Zusatzsucheinstellung google Blogs ist er auffindbar, es kann also kaum an meinen Einstellungen liegen, dass das Internet Money von Mama google geflissentlich ignoriert wird. Andere Blogs sind wesentlich schneller auffindbar, so dass es auch keine grundsätzliche Sicherungsmaßnahme darstellen kann, dass google Internetseiten erst nach einer gewissen Quarantäne in die Ergebnisse aufnehmen würde.

Das Problem scheinen zudem noch viele andere Leute zu haben, wenn man sich die Ergebnisseiten der Blogsuche einmal anschaut. Unter allen, die über google schreiben, gibt es sehr viele, die behaupten: "google hasst mich!" Die Seiten gelangen einfach nicht auf die allgemeine Suchergebnisseite, haben damit nicht die geringste Chance, gefunden zu werden.

Und nein! Es liegt nicht daran, dass ich meinen Blog unter zehn Millionen Einträgen einfach übersehen habe. Ich konnte die Suchanfrage soweit einschränken, dass ein Übersehen schlicht unmöglich war. Genau genommen, behauptete google, dass zu einer Zeile aus einem der hiesigen Beiträge kein einziger Treffer existiere. Komischerweise wurde in der Sparte Blogs genau eine Seite gefunden, nämlich diese.

Google scheint also die Blogs, die mit der eigenen Software geschrieben wurden gezielt aus seinen Suchergebnissen herauszustreichen. Dieses autoaggressive Verhalten macht es nicht gerade einfacher, im Internet Geld zu verdienen. Ich hoffe, dass dadurch mein kleines Experiment nicht von vorne herein zum Scheitern verurteilt ist. Ich muss hoffentlich nur etwas mehr Geduld aufbringen, bis google sein Borderline Syndrom überwunden hat. Oder zumindest die selbst zugefügten Schnittwunden nicht mehr ausgerechnet meinen Blog treffen. Irgendwann wird die Suchmaschine die Rasierklinge hoffentlich an einer anderen Stelle ansetzen, zum Beispiel an neueren Blogs, und mich aus dem Käfig, den google für sich selbst geschaffen hat, in die große weite Internetwelt entlassen.

Sobald dies geschehen ist, kann mein Feldversuch auch wirklich starten, denn bisher fülle ich die Seiten nur mit Worten, die von Suchmaschinen gefunden werden können sollen, damit ich endlich ergründen kann, welche Themen die Leser wirklich umtreiben. Dann erhalte ich hoffentlich endlich Kommentare und Suchanfragen, mit denen ich arbeiten kann und nicht immer nur Suchen nach Kanada im Streik oder google verarschen, die sich stets als meine eigenen Überprüfungen der technischen Funktionabilität erweisen.

Die wenigen Leser, die jetzt schon da sind, bitte ich bis dahin um etwas Geduld. Die Arbeit kann beginnen, sobald das Publikum da ist. Was allerdings gefährlich unwahrscheinlich ist, wenn google autoaggressiv bleiben sollte. Ich hoffe die Gestaltung der Seiten bietet genügend Abwechslung, um niemanden zu vergraulen. Wenn nicht: ich nehme auch jetzt schon jede Beschwerde ernst.

P.S.: Ich muss mich korrigieren. Schneller, als die Robots von google diesen beitrag gelesen haben könnten, erschienen die Beiträge nun doch in der normalen Ergebnisliste. Entweder ich habe die Quarantänezeit überstanden, oder google beschäftigt einen Wahrsager, der meinen BLog freischaltete, sobald ich begann diesen Artikel zu schreiben. Merkwürdig bleibt aber, dass meine erste Testsuchanfrage scheinbar noch von anderen Lesern wiederholt wurde. Denn ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass jemand exakt die Zeile, die ich bei mir kopiert und gesucht habe, zufäälig als Suchanfrage bei google eingibt. Doch statt einem einzigen Besucher, der über diese Zeile zum Blog fand, sind es inzwischen sieben und die Zahl steigt weiter, ohne mein zutun.

Donnerstag, 18. März 2010

An Ufern kann man stranden, daher sollte man sie meiden

Es gibt doch tatsächlich Personen, die glauben sie könnten Blogger in die Irre führen, indem sie ihnen raten sich auf ein Thema zu beschränken. Aber wer nur ein Thema bearbeitet, der kann auch nur einen begrenzten Leserkreis ansprechen. Wir wollen im Internet Geld verdienen, das heißt, wir müssen ALLE ansprechen. Und wenn es Leute gibt, die interessiert, wie mein Kaffee schmeckt, dann schreibe ich einen Post darüber.

Zielgruppen gezielt anzusprechen bedeutet, alle auszuschließen, die der Zielgruppe nicht angehören. Nicht, dass ich das für rassistisch halten würde, aber geschäftstüchtig ist das nicht. Die große Kohle macht man mit Themen, die alle anklicken wollen. Sich zu beschränken bringt einen nicht weiter.

In Ufernähe ist es sicher, aber nur solange man nicht strandet. Wer einmal einen gestrandeten Wal japsend im Sand liegen sah, wie er langsam von seinem eigenen Gewicht erdrückt wurde und trotz aller Bemühungen der verzweifelten menschlichen Helfer elend verendet ist, der lernt das offene Wasser zu schätzen. Grenzen sind etwas für Feiglinge.

Mittwoch, 17. März 2010

Auf keinen Fall am Stylesheet drehen

Es gibt Blogger, die sich stundenlang damit beschäftigen, den Styleshhet ihres Blogs zu verändern und zu "verhübschen". Leute ihr wollt Geld verdienen und nicht Kindergarten-Bastel-Aktionen starten.

Den Unterschied sieht doch niemand! Ihr macht euch Mühe, um den Hintergrund eurer Seite den Themen und Aussagen anzupassen, und was kommt dabei rum? Nichts! Keiner sieht es. Google schon dreimal nicht. Warum also die Mühe. Der Standard eures Bloghosters ist definitiv genug der Mühe. Jede Anpassung, jede Beschäftigung mit den Funktionen von Widgets und anderen Extras sind vergebliche Mühe.

Man muss nicht html programmieren können oder CSS Gestaltung beherrschen, um einen erfolgreichen Blog zu betreiben. Also lässt man es besser gleich von Anfang an. Je weniger Zeit ihr in eure Seite investeirt, desto höher wird am Ende der Stundenlohn sein. Ist doch viel toller, wenn man die Million knackt, ohne sich Arbeit zhu machen, oder?

Montag, 15. März 2010

Scheiß Grammatik

Vergessen Sie alles, was Sie in der Schule über komplizierte deutsche Satzstrukturen gelernt haben. Im Internet ist das absolut sinnlos, denn google beherrscht keine Grammatik Regeln.

Wenn jemand als Suchbegriff "Scheiß Grammatik" eingibt, dann können Sie so viel sie wollen darüber geschrieben haben, wie beschissen Grammatik doch ist, für google bleibt Ihre Seite unsichtbar, wenn nicht exakt und ohne grammatische Verzerrungen die gesuchte Buchstabenfolge in dem Text zu finden ist. Schon ein Plural-S kann ihren Erfolg zunichte machen.

Gute Ausdrucksweise kann vom Suchalgorithmus nicht bewertet werden. Diese Mühe kann man sich also sparen. Google erkennt nur die Häufigkeit benutzter Zeichenketten. Ein Lexikon abzutippen hilft also auch nicht weiter, denn dort findet sich jedes Wort nur einmal, was der prozentualen Häufigkeit nicht gerade förderlich ist. Besser wäre es, die Optimierungsbegriffe etwa dreimal in den fließenden Text einzubauen. Bei einzelnen Worten, also wenn es nicht "Scheiß Grammatik" sondern einfach nur "google" sein soll, ist eine Häufigkeit von bis zu drei Prozent in Ordnung. Google zählt dann, wie oft das Wort zu finden ist und listet die Seite entsprechend in seinem Speicher.

Google zählt übrigens auch Pronomen, Artikel und andere Wörter, die durch die Scheiß Grammatik nicht verzerrt werden. In jeder Sprache gibt es Wörter, die in richtigen Texten nicht zu vermeiden sind. Es sei denn, man ist ein literarisches Genie. Auf geniale poetische Werke lassen sich die programmierten Sprachkorrektheitsanalysen nicht anwenden. Poesie ist eine Ausdrucksform, die von google, wie von allen Suchmaschinen, bestraft wird. Wer im Internet erfolgreich Geld verdienen will, darf also alles, nur nicht kreativ schreiben.

Mittwoch, 10. März 2010

Keine Scham! Man muss zeigen, was man verbergen will

Wer im Internet Geld verdienen will, darf keine Scham zeigen. Die eigene und die Würde aller anderen muss nackt vor einem stehen. Dazu muss man soviel Wind machen, dass sich die Nippel zusammenziehen.

Wieder einmal ist unser großer Guru die Bild. Die weiß noch was sich gehört, und wofür andere Medien sich schämen sollen. Damit das auch wirklich jeder begreift werden auf
Bild.de regelmäßig die Videos gezeigt, die andere nicht zeigen dürfen. Und so kommt es dann dazu, dass Pro7 einen Rüffel kriegt für ein Video eines Kandidaten, den sie für gesund hielten, indem die Bild ein Video zeigt, von einem kürzlich Verstorbenen.
Warum ist das Verhalten der Bild noch mal weniger tadelnswert? Ach ja! Die machen das ja nur, weil sie Geld verdienen wollen. Pro7 dagegen macht sich über Leute lustig weil, äh... ja warum eigentlich?

Entwickeln Sie eine einzigartige Geschäftsidee

Man darf sich im Internet zu nichts zu schade sein. Wenn man eine geniale Geschäftsidee hat, dann muss man auch bereit sein, diese umzusetzen.

Wichtig ist vor allem, dass noch kein anderer auf die Idee kam, und dass viele darauf anspringen werden. Mit dieser Grundeinstellung kann man sogar aus Scheiße Geld machen. Menschen sind fiese, rachsüchtige Biester. Wenn man ihnen die Gelegenheit gibt ihrer Wut freien Lauf zu lassen, dann werden sie einiges dafür auf den Tisch legen. Eine gute Geschäftsidee macht sich diese grundlegenen Eigenschaften der potenziellen Kunden zu Nutze. So kann man dafür Geld verlangen, unbeliebten Personen Pferdemist in Tüten zu schicken. Gleichzeitig wird der um die Ecke liegende Pferdestall einem vielleicht auch Geld dafür bezahlen, dass man dort den Mist einsammelt.
Eine andere Geschäftsidee könnte damit funktionieren, dass Menschen einfach dumm sind. So finden sich immer wieder Leute, die erkannt haben, dass eine Quizshow im Fernsehen auf Betrug basiert, und die Leute abzockt, und um das zu beweisen rufen sie 291 mal die teure Hotline der Show an, um dem Sender 600 Franken zu schenken. (Im Video etwa ab Minute 1.20)
Das muss man ausnutzen, es gibt Menschen, die haben einfach zu viel Geld. Den armen Leuten muss geholfen werden, indem man ihnen Möglichkeiten bietet die giftigen Scheine einfach und schnell zu entsorgen.

Dienstag, 9. März 2010

Nichts zu erzählen? Egal!

Wenn einem im Laufe des Bloggerlebens mal die Themen ausgehen, ist das kein Grund auf regelmäßige Posts zu verzichten. Es könnten einem die Leser fremdgehen, wenn sie nicht täglich mit neuen Buchstabenaneinanderreihungen gefüttert werden.

Schreib doch einfach etwas über Investmentbanking. Danach sucht jeder, aber keiner hat genug Ahnung von der Materie, um zu erkennen, dass du selbst noch weniger weißt. Vielleicht weißt du sogar mehr über Investmentbanking, als alle anderen, die jemals in ihren Blogs oder Bankerforen darüber etwas verzapft haben. Dann wäre es doch eine Schande, wenn du der Welt diese Weisheit nicht mitteilen würdest. Recherchemöglichkeiten gibt es in zahlreichen Blogs und Bankerforen. Es ist egal, was du schreibst, die Leute sollen es lesen und dann auf deine Werbung klicken. Das Lesen können sie zur Not auch überspringen. Hauptsache, sie kommen wieder, um weitere Anzeigen zu klicken. Und wenn mit Investmentbanking die Kasse nicht klingelt, woher kommt sonst das Internetgeld?

Content is king? Das behaupten nur Verlierer, die nicht wissen, dass man i-phone Apps auch kostenpflichtig gestalten kann.

Montag, 8. März 2010

Bloß kein Geld und keine Arbeit reinstecken!

Wir wollen aus dem Blog ja Geld rausholen. Da kann man nicht anfangen sich Mühe zu geben. Was käme denn da für ein beschissener Stundenlohn bei rum, wenn wir uns bei der Erstellung auch noch Mühe geben?

Ein Beispiel können wir uns getrost an der Bild-Zeitung nehmen. Sogar journalistische Glanzleistungen kann man innerhalb von wenigen Sekunden auf den Bildschirm zaubern. Und mal ganz ehrlich, wie viel besser hätte der Artikel sich denn verkauft, wenn jemand beschlossen hätte, Recherchearbeit zu investieren? Wohl eher im Gegenteil.

Also diese Aufregung bei Print würgt kann ich gar nicht verstehen. Geld ist halt wichtiger als Fakten.

Freitag, 5. März 2010

Nicht google, verarschen wir die Nutzer!

Wenn ich auf meiner Seite möglichst viele Links haben möchte, die auch möglichst viel geklickt werden sollen, dann komme ich mit althergebrachten Ansichten nicht weit. Der neue Volkssport nach "google verarschen" heißt: "Führen wir die Nutzer an der Nase herum"

Beim Durchstöbern meiner Statistiken stieß ich auf Daninas Blog. Eine nette kleine Seite, auf der ein nettes kleines Mädchen naiv seine Rapid Share Links teilt. So sieht es aus. Rapid Share ist sicher ein häufig gesuchter Begriff bei google. Verarschen lohnt sich hiermit also besonders. Die Leser kommen auf die Seite und freuen sich über die Filmsammlung, die sie mit einem weiteren Klick downloaden können. Film gefunden, rasch geklickt, nichts passiert. Nochmal klicken. Nochmal. Es will einfach nicht. Der Browser tut zwar, als würde er eine neue Seite laden, doch es ändert sich nichts, abgesehen von der Geduld des Nutzers.

Aber ihr solltet eurem Browser nicht böse sein. Er kann nichts dafür, er tat wie ihm geheißen und führte auf die nächste Seite. Die sieht aber leider exakt so aus, wie die erste. Jeder Link führt zu einer weiteren Kopie der Startseite. Billig und effizient. Vielleicht, denn ob sich google verarschen lässt, mit so einem billigen Trick wage ich zu bezweifeln. Zur Steigerung der Klickrate der Besucher, die einem hilflos ins Netz gegangen sind, aber eine sehr sinnvolle Methode. Falls man nichts anzubieten hat, dass die Nutzer wirklich interessieren könnte. Ein guter Ruf ist ohnehin überbewertet.

Alles SEO oder was?

Search Engine Optimisation ist das Zauberwort auf der Suche nach dem Internetgeld. Um richtig Asche zu machen, muss man seine Internetseite so gestalten, dass die Suchmaschinen denken es wäre für jeden denkbaren Suchbegriff ein passender sinnvoller Artikel vorhanden. Auf Deutsch: Verarschen wir die Maschinen, dann kann die Kohle fließen.

Mit SEO ist im Moment eine Menge Geld zu machen. Ob die Optimierung wirklich funktioniert sei mal dahin gestellt. Aber Firmen, die SEO-Texte anbieten, gibt es wie Sand am Meer. Hierfür wird zunächst geschaut, welche Suchbegriffe bei google so eingegeben werden und dann Texte geschrieben, die diese Begriffe beinhalten. Thematisch müssen sie nicht unbedingt etwas mit den Begriffen zu tun haben, die Anzahl der Worte ist wesentlich wichtiger.

Zu oft darf man das Wort auch nicht benutzen, weil google und die anderen Suchmaschinen SEO nicht so gern mögen. Die netten Seiten, auf denen man das Wörterbuch der deutschen Sprache finden konnte, sind aus diesem Grund auch nicht mehr in den Suchergebnislisten vorhanden. Die werden einfach gefiltert. Frechheit. Wie will man denn so billig an Leser kommen?

Nun ja. Eine scheinbar optimale Keyworddichte beträgt so etwa 3%. Also für jede Benutzung des Keywords muss man 33 andere Wörter schreiben. Und zwar in korrektem deutsch. Das erkennen die Filter nämlich auch. Eine Menge Arbeit, die man sich selbst einfach nicht gerne antut. Deshalb engagiert man freie Texter und bezahlt sie für die Erstellung der Texte. Obwohl man eigentlich eine Firma bezahlt, dass sie die Aufträge an die Texter gibt. Von dem Geld wird bei dem kaum etwas ankommen. Fünf Euro für eine DIN-A4 Seite sind so etwa die übliche Entlohnung. Für den Auftraggeber kommen dann noch Lektorat und Verwaltung dazu, wenn man keinen Texter findet, den man direkt anheuern kann.

Die Seiten, die man mit diesem System erstellt sind eine Augenweide für jeden Internetnutzer. Kleine Informationshäppchen über weitläufige Texte verstreut. Oft schlecht sortiert, selten gut recherchiert. Will man dem Leser einen Gefallen tun, verkleidet man die Seite als Community, dann weiß man wenigstens, wie sehr der Information zu vertrauen ist. Erstellt man einen Blog mit dieser Technik, kann man davon ausgehen, dass niemand lange bleiben wird. Doch dazu ist Search Engine Optimisation auch nicht gedacht.

Denn die Suchmaschinen sortieren die gefundenen Seiten. Wenn zu einem Suchbegriff 3 Millionen Treffer existieren, dann müssen die in einer bestimmten Reihenfolge gelistet werden. Die Suchmaschinen haben hierfür einen Algorithmus, der die Qualität der Seite beurteilen soll. Auch der lässt sich zum Glück zum Narren halten. Seiten, auf die von vielen anderen Seiten hingewiesen wird, müssen gut sein, denn ein Link ist eine Empflehlung. Empfehle ich mich also selbst.

Wer sich einhundert Seiten bauen kann, die alle nach dem SEO Prinzip aufgebaut sind und auf meine Hauptseite verlinken, dann kann damit der Rang auf der Ergebnisseite monitär entscheidend verbessert werden.

Donnerstag, 4. März 2010

Wo ist das Internetgeld?

Stan, Kyle, Cartman und Kenny haben es geschafft. Mit einem genialen Kinderporno Musikvideo haben sie 10 Millionen theoretische Dollar verdient, um Kanadas Streik zu beenden. Kanada hat begriffen, dass theoretisches Geld praktisch nichts wert ist, eine Erkenntnis, die manche Zeitungsverlage in Deutschland noch lernen müssen.
Oder war die Folge von South Park nur Augenwischerei? Wissen die Verlage, wie man tatsächlich an das Internetgeld herankommt? Ich kann nicht riskieren, dass die das Geld ganz allein machen.

Auf gehts! Ich mache mich auf die Suche nach dem ganz großen Geld, dem Internetgeld, besser als Space Cash!
Und damit mich keiner für einen fiesen Kapitalisten hält, teile ich meine Erkenntnisse natürlich gerne. Es sei denn ich finde heraus, dass Geheimnisse Geld wert sind. Behaupten ja die Verfechter von Leistungsschutzrechten. Mal schauen, wohin die Reise führt.
Vielleicht hierher?