Donnerstag, 8. Juli 2010
Montag, 7. Juni 2010
Oh mein Gott!
Scheiß auf SEO gerechte Überschriften. Dazu fällt mir einfach nichts brauchbares ein: In einem chinesischen Elektronikunternehmen sorgte eine Selbstmordserie für Lohnerhöhungen von siebzig Prozent (70%!) Eine Selbstmordserie in China scheint ja viele Menschen in Europa kaum zu überraschen. Der japanische Harakiri, die Selbsttötung zur Rettung der Ehre, scheint aus dem hiesigen Blickwinkel in ganz Asien alltägliches Phänomen zu sein.
Doch spätestens bei diesen Zahlen muss doch jedem Kapitalisten das Herz bis zum Hals schlagen: Dieses Elektronikunternehmen in China hat es jahrelang geschafft exzellent zu wirtschaften, und zwar so exzellent, dass siebzig Prozent mehr Lohn für jeden Mitarbeiter mal eben beschlossen werden kann. Jeder minus elf, denn mehr waren es nicht, die mit dem Harakiri wirklich ernst gemacht haben. Es sind also immer noch rund 300.000 Chinesen, die nach dieser zweiten Lohnerhöhung nun mehr als das doppelte ihres Gehaltes vor der Selbstmordserie bekommen und nur elf Mitarbeiter, die aufgrund von Leistungsverweigerung/Tod nicht mehr bezahlt werden müssen. Das sind noch Gewerkschaftserfolge, vielleicht sollte Verdi auch mal nach Freiwilligen suchen.
Zu Bedenken bleibt: Die Firma wird ihre Lohnstückkosten nicht ebenfalls verdoppeln wollen, wenn sie international im Geschäft bleiben will. Die Gehaltserhöhung war gerade groß genug, um die negative Publicitiy etwa um fünfizg Prozent aufzufangen. Ein entsprechender Nachfragerückgang wird mit Entlassungen ausgeglichen, die übrigen 150.000 Mitarbeiter werden für ihre 200% Lohn 210% der ursprünglichen Leistung bringen müssen, falls das von Menschen überhaupt geleistet werden kann. Ein Hoch auf den Liberalismus.
Doch spätestens bei diesen Zahlen muss doch jedem Kapitalisten das Herz bis zum Hals schlagen: Dieses Elektronikunternehmen in China hat es jahrelang geschafft exzellent zu wirtschaften, und zwar so exzellent, dass siebzig Prozent mehr Lohn für jeden Mitarbeiter mal eben beschlossen werden kann. Jeder minus elf, denn mehr waren es nicht, die mit dem Harakiri wirklich ernst gemacht haben. Es sind also immer noch rund 300.000 Chinesen, die nach dieser zweiten Lohnerhöhung nun mehr als das doppelte ihres Gehaltes vor der Selbstmordserie bekommen und nur elf Mitarbeiter, die aufgrund von Leistungsverweigerung/Tod nicht mehr bezahlt werden müssen. Das sind noch Gewerkschaftserfolge, vielleicht sollte Verdi auch mal nach Freiwilligen suchen.
Zu Bedenken bleibt: Die Firma wird ihre Lohnstückkosten nicht ebenfalls verdoppeln wollen, wenn sie international im Geschäft bleiben will. Die Gehaltserhöhung war gerade groß genug, um die negative Publicitiy etwa um fünfizg Prozent aufzufangen. Ein entsprechender Nachfragerückgang wird mit Entlassungen ausgeglichen, die übrigen 150.000 Mitarbeiter werden für ihre 200% Lohn 210% der ursprünglichen Leistung bringen müssen, falls das von Menschen überhaupt geleistet werden kann. Ein Hoch auf den Liberalismus.
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Dienstag, 1. Juni 2010
Wieso Stefan Raab aus Scheiße Gold machen kann
Nein, das heißt jetzt nicht: Lena
ist Scheiße. Im Gegenteil, Lena ist das Gold, dass Raab aus einem Scheißformat, wie einer Castingshow machen konnte. Mal wieder etwas goldenes, diesmal sogar wirklich, nicht nur im monitären Sinne. Und mal wieder fragt man sich: Wie macht der Kerl das? Wieso hat der immer nur gute Ideen? Ob es eine Fernsehsendung ist, in der andere Fernsehsendungen verarscht werden (TV-Total), ob es darum geht, dass Prominente sich im Schwimmbad zum Affen machen (TV-Total Turmspringen) oder ob er immense Preise für den Sieger eines Kindergeburtstages auslobt (Schlag den Raab), immer ist es ein voller Erfolg. Und nun sammelt er auch noch den ersten Preis beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson oder Eurovision Song Contest
ein. Wobei, es war ja nicht das erste Mal, dass er dabei war. Aber schon mit Wadde hadde dude da gelangte ihm der Sprung in die top ten. Wenn Stefan Raab die Finger im Spiel hat, dann sinken die Quoten in den Wettbüros. Denn wenn jeder auf den selben setzt, kann keiner viel gewinnen. Die Lieder dieses Jahres
bewiesen es. Alle wetteten auf Lena, obwohl auch die anderen Songs nicht schlecht waren. Zumindest nicht alle. Sogar wissenschaftliches über Stefan Raab
ist schon verfasst worden, weil sein Erfolg Kulturexperten vor ein Rätsel stellt.
Stefan Raab hat ein Händchen für das Geschäft, das er sich ausgesucht hat. Oder gibt es einen Geheimtipp, den man ihm steheln könnte? Ja! Schon Alfred Biolek hat erkannt, dass Stefan Raab einer der letzten im deutschen Fernsehen ist, der sich auch mal etwas neues traut, der bereit ist ein Risiko mit neuen Formaten einzugehen, der eine Show produziert, die noch in keinen anderen Land gelaufen ist. Dass seine Produktionen immer ein Erfolg sind, liegt vielleicht weniger daran, dass Stefan Raab aus Scheiße Gold machen kann, sondern, dass die Leute, die Zuschauer vor den Bildschirmen einfach nach Neuem hungern. Stefan Raab hat im deutschen Fernsehn ein Monopol auf neue Ideen. Genau deswegen wollen die Leute seine Ideen sehen, weil sie neu sind! Naja und von Musik scheint er auch etwas zu verstehen. Wohl keine schlechte Kombination.
Also Leut: Wer das richtig dicke Internetgeld scheffeln will braucht vor allem eines: Neue Ideen! Soll das am Ende heißen,dass tatsächlich der Inhalt zählt???
Stefan Raab hat ein Händchen für das Geschäft, das er sich ausgesucht hat. Oder gibt es einen Geheimtipp, den man ihm steheln könnte? Ja! Schon Alfred Biolek hat erkannt, dass Stefan Raab einer der letzten im deutschen Fernsehen ist, der sich auch mal etwas neues traut, der bereit ist ein Risiko mit neuen Formaten einzugehen, der eine Show produziert, die noch in keinen anderen Land gelaufen ist. Dass seine Produktionen immer ein Erfolg sind, liegt vielleicht weniger daran, dass Stefan Raab aus Scheiße Gold machen kann, sondern, dass die Leute, die Zuschauer vor den Bildschirmen einfach nach Neuem hungern. Stefan Raab hat im deutschen Fernsehn ein Monopol auf neue Ideen. Genau deswegen wollen die Leute seine Ideen sehen, weil sie neu sind! Naja und von Musik scheint er auch etwas zu verstehen. Wohl keine schlechte Kombination.
Also Leut: Wer das richtig dicke Internetgeld scheffeln will braucht vor allem eines: Neue Ideen! Soll das am Ende heißen,dass tatsächlich der Inhalt zählt???
Mittwoch, 26. Mai 2010
Die Inflation kommt- der Euro stirbt!
Seit der Griechenland Krise ist es jedem Finanzexperten klar: Der Euro hat seine besten Tage hinter sich. Eine Superinflation wird unsere Gesellschaft heimsuchen. Unser Erspartes wird sich in Luft auflösen und Hunger und Pestilenz werden über uns hereinbrechen. Die Griechen sind an allem Schuld! Sie haben die guten Euroländer betrogen und ziehen nun alle ins Unglück.
Die Inflation kann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bald wird alles immer teurer und der Lohn wird immer weniger Wert sein. Die Firmen werden den Lohn kürzen, weil das Geld das sie verdienen nichts mehr wert ist. Der Euro wird platzen wie eine Investmentblase. Dagegen können wir nichts mehr tun. Der Ablauf der Wirtschaft ist festgelegt. Die Inflation kommt so oder so. Sparen nützt also nichts mehr. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Nie war ein Satz so wahr wie dieser. Wenn morgen unser Geld nichts mehr Wert ist, können wir nichts mehr kaufen. Also zum Teufel mit der Sparsamkeit. Geben wir unser Geld mit vollen Händen aus. Es gibt sowieso kein Morgen mehr. Zumindest nicht für unser Geld. Genießen wir den westlichen Kapitalismus solange er noch währt. Es kann jederzeit vorbei sein mit dem Schlaraffenland in dem wir gerade leben.
Die Inflation kann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bald wird alles immer teurer und der Lohn wird immer weniger Wert sein. Die Firmen werden den Lohn kürzen, weil das Geld das sie verdienen nichts mehr wert ist. Der Euro wird platzen wie eine Investmentblase. Dagegen können wir nichts mehr tun. Der Ablauf der Wirtschaft ist festgelegt. Die Inflation kommt so oder so. Sparen nützt also nichts mehr. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Nie war ein Satz so wahr wie dieser. Wenn morgen unser Geld nichts mehr Wert ist, können wir nichts mehr kaufen. Also zum Teufel mit der Sparsamkeit. Geben wir unser Geld mit vollen Händen aus. Es gibt sowieso kein Morgen mehr. Zumindest nicht für unser Geld. Genießen wir den westlichen Kapitalismus solange er noch währt. Es kann jederzeit vorbei sein mit dem Schlaraffenland in dem wir gerade leben.
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Sparen
Mittwoch, 19. Mai 2010
So funktioniert amazon Partner net
Amazon Partnernet ist eine Funktion des Buchhändlers, mit der er sich die Werbung für seinen Handel sparen möchte. Amazon bezahlt daher jedem, der zum beispiel für dieses Buch: Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind
Werbung macht, bekommt von Amazon 10% des Umsatzes. Das heißt, wenn einer meiner Leser auf den Link klickt und das Buch für 16Euro kauft, dann gibt Amazon mir 1,60Euro für die tolle WErbung auf meiner Seite. Naja, so in der Theorie.
In der Praxis zähle ich noch zu den Neulingen und erhalte bei den ersten 20 Produkten, für die ich werbe nur 5%. Nach jeweils 20 Verkäufen staffelt sich das langsam auf die 9% hoch, für Bücher und andere richtige Produkte. Downloads, die ich bewerbe bringen grundsätzlich die versprochenen 10%, Gutscheine 6%. Achja, die Staffelung wird an jedem ersten auf null gefahren. Also wird es eher grundsätzlich bei 5% bleiben.
Allerdings nciht nur für die Produkte, die ich hier auf der Seite bewerbe, sodnern für jedes Produkt, dass jemand, der von meiner Seite aus über einen Links auf Amazon gelangt, dort findet und kauft. "findet" bedeutet, er darf nicht gezielt über die Suchfunktion danach suchen und er darf es nicht schon vorher in seinem Einkaufswagen haben. Die Linkkette von meiner Seite zu dem gekauften Produkt darf nicht unterbrochen werden. Auch nicht von der Zeit. Aber vierundzwanzig Stunden dürften bei jeder Linkkette reichen, um zum Ziel zu gelangen.
Also, gehet hin, und klicket fleißig, auf das Amazon euch den richtigen Weg erweiset.
Die Bibel nach Biff: Roman: Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund
Werbung macht, bekommt von Amazon 10% des Umsatzes. Das heißt, wenn einer meiner Leser auf den Link klickt und das Buch für 16Euro kauft, dann gibt Amazon mir 1,60Euro für die tolle WErbung auf meiner Seite. Naja, so in der Theorie.
In der Praxis zähle ich noch zu den Neulingen und erhalte bei den ersten 20 Produkten, für die ich werbe nur 5%. Nach jeweils 20 Verkäufen staffelt sich das langsam auf die 9% hoch, für Bücher und andere richtige Produkte. Downloads, die ich bewerbe bringen grundsätzlich die versprochenen 10%, Gutscheine 6%. Achja, die Staffelung wird an jedem ersten auf null gefahren. Also wird es eher grundsätzlich bei 5% bleiben.
Allerdings nciht nur für die Produkte, die ich hier auf der Seite bewerbe, sodnern für jedes Produkt, dass jemand, der von meiner Seite aus über einen Links auf Amazon gelangt, dort findet und kauft. "findet" bedeutet, er darf nicht gezielt über die Suchfunktion danach suchen und er darf es nicht schon vorher in seinem Einkaufswagen haben. Die Linkkette von meiner Seite zu dem gekauften Produkt darf nicht unterbrochen werden. Auch nicht von der Zeit. Aber vierundzwanzig Stunden dürften bei jeder Linkkette reichen, um zum Ziel zu gelangen.
Also, gehet hin, und klicket fleißig, auf das Amazon euch den richtigen Weg erweiset.
Die Bibel nach Biff: Roman: Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund
Dienstag, 11. Mai 2010
So funktioniert das bedinungslose Grundeinkommen
Seit langem wird darüber diskutiert, wie man es schaffen könnte, ein bedinungsloses Grundeinkommen zu verwirklichen. Bei dieser Idee sollen Arbeitslosenunterstützung und Sozilahilfe abgeschafft werden, stattdessen erhält jeder Bürger ein bedingungsloses Grundeinkommen, dass für alle notwendigen Anschaffungen ausreichen kann. Für alle weiteren Wünsche kann man sein erworbenes Einkommen einsetzen.
Das bedingungslose Grundeinkommen stieß auf viel Ablehnung, vor allem durch Personen, denen von verschiedenen Boulevardblättern die Faulheit der Arbeitslosen ständig und detailreich vor Augen geführt wird. Der Satz: "Die kriegen einfach zu viel!" ist sehr häufig zu hören, doch er geht am Problem vorbei. Sicher gibt es Personen auf die der Satz zutrifft, die arbeiten könnten, wenn sie nur wollten. Allerdings hätte das System von dieser Bereitschaft nichts gewonnen, außer, dass mehr Leute arbeitslos bleiben, obwohl sie gerne arbeiten wollen. Die Anzahl der Arbeitsplätze in diesem Land ist nun einmal begrenzt. Sozialschmarotzer tun unserem Land einen großen Dienst. Sie verzichten freiwillig auf eine bezahlte Arbeit und geben sich mit dem zufrieden, was der Staat ihnen gibt, damit andere, denen das nicht reichen würde, eine Chance auf Arbeit haben. Es gilt zu begreifen, dass es asozial ist eine Arbeit anzunehmen, die man nicht braucht, während die Nachbarn Probleme haben, ihre Miete zu zahlen.
Leider ist es immer seltener möglich von einer Arbeit zu leben. Zwei oder drei Arbeitsstellen werden von einer Person verbraucht, obwohl andere Personen gar keine Arbeit haben. Dieses Problem würde sich lösen lassen, wenn Arbeitnehmer durch ihre Arbeitgeber weniger erpressbar wären. Das bedingungslose Grundeinkommen könnte eine Grundlage schaffen, auf der Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei Gehaltsverhandlungen tatsächlich auf einer Ebene miteinander verhandeln könnten. Das Gehalt eines Arbeiters würde tatsächlich dem Wert seiner Arbeit entsprechend. Momentan entspricht es nur seiner Verzweiflung. Es ist doch kein Zufall, dass die Löhne mit den sozialen Leistungen in einem Staat steigen. Dennoch bleiben die Firmen wettbewerbsfähig. Lohndumping kann nur betrieben werden, wenn die Mitarbeiter Angst haben. Angst haben sie nur, wenn sie ohne Arbeit auf der Straße sitzen oder gar verhungern müssen.
Das bedingungslose Grundeinkommen verspricht, dass die Lebenserhaltung für jeden Menschen garantiert ist. Bezahlte Arbeit wird dann immer noch attraktiv bleiben, denn Überleben ist kein Ziel, dass Menschen sich stecken, es ist die Bedingung für die Entwicklung von Zielen. Wenn der Staat diese Grundbedingung nicht mehr gewährleitsten kann, dann brauchen die Bürger den Staat auch nicht mehr. Die aktuelle Rechtslage, bei der der Staat sich als Chef aufspielt, der prüfen darf, ob seine Untergebenen auch das Geld verdienen, dass er ihnen gibt, widerspricht der Auffassung vom Staat, als dem Bewahrer der möglichen Entwicklung jedes einzelnen, vollkommen. Und solange Sozialleistungen an Bedingungen geknüpft sind, wird sich dieser Widerspruch nicht auflösen. Vielleicht war es einmal richtig Bedinungen für die Hilfsleistungen auszusprechen. In diesen Zeiten war es aber auch möglich von einer Arbeitsstelle zu leben. Ebenfalls war es möglich ohne weitere finanzielle Belastungen am kulturellen Leben einer Gemeinschaft teilzuhaben.
Die Grenze zu ziehen, ab der ein menschenwürdiges Leben möglich ist, wird immer schwieriger. So ist es zum Beipiel für die meisten Nichtraucher absolut unverständlich, warum Leistungsbezieher (Hatz IV Empfänger) sich Zigaretten leisten können. Dass sie sich die vom Mund absparen, weil sie andere Prioritäten setzen, kann man nicht erklären. Von außen betrachtet, sieht es nach zu viel Geld fürs Nichtstun aus. So wird ein Neid geschaffen, der zu einem absolut ungesunden Klima zwischen den Menschen führt. "Wenn der sich Zigaretten leisten kann, will ich die auch, aber mein Geld reicht nicht, also brauch ich mehr" "Ich arbeite und fahre nicht in Urlaub, also soll das auch ein Leistungsbezieher nicht können"
Eine Gesellschaft, in der jeder dem anderen missgönnt, was er hat, wird früher oder später zusammenbrechen. Denn genau das sind in Wirklichkeit die spätrömischen Verhältnisse, die wir vermeiden müssen. Nicht den vermeintlichen Luxus der nicht arbeitenden Bevölkerung, sondern den Neid der Arbeitenden auf die, die gerne Arbeit hätten. Alleine dieser Neid kann bewirken, dass mehr Menschen ihre Arbeit aufgeben, um dann zu spät zu erkennen, dass sie es vorher besser hatten. Die hohe Fluktuation lässt die Löhne sinken und noch mehr Leute brauchen einen dritten oder vierten Job, um alle Rechnungen bezahlen zu können und noch weniger Leute finden auch nur einen Job und ziehen damit den Neid der ausgebeuteten Arbeiter auf sich.
Das bedingungslose Grundeinkommen hat aber auch Nachteile. Den größten einmal vorweg: Mieten unterscheiden sich in verschiedenen Gegenden erheblich. Die Abschaffung einer flexiblen Wohnkostenübernahme bei Arbeitslosigkeit könnte zu einer Ghettobildung führen. Wer keine Arbeit findet und mit dem Grundeinkommen auskommen muss, der könnte gezwungen sein, seine Heimat zu verlassen. Dies ist eine Folge, die es bei einer Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens auf jeden Fall zu vermeiden gilt.
Ein weiterer Nachteil ist die Unterstützung von Familien. Wenn das Einkommen an keine Bedingungen geknüpft ist, dann auch nicht daran, dass es vernünftig ausgegeben wird. Da Kinder nicht selbst einkaufen gehen, könnte es geschehen, dass sie von ihrem Geld nicht das bekommen, was sie wirklich brauchen. Ein Nachteil, den aber auch die heutige Unterstützung bereits hat. Eine Lösung hierfür wären Lebensmittelmarken, die von vielen als menschenunwürdig betrachtet werden. Die Leistungsempfänger müssten sich im Supermarkt schämen, wenn sie gezwungen wären, damit zu bezahlen. Doch es gibt keinen Grund sich zu schämen, wenn jeder diese Marken erhält. Um das bedingungslose Grundeinkommen durchzusetzen müsste man die Bedürfnisse der Menschen in verschiedene Kategorien einteilen. Zum Beispiel: Grundnahrungsmittel, Getränke (alkoholfrei), Information, Kultur, Bildung, Kleidung, Wohnung, gesellschaftliche Interaktion (Hierunter fallen auch legale Drogen, also Nikotin und Alkohol aber auch Restaurantsbesuche oder Süßigkeiten)
Diese acht Säulen beschreiben alles, was ein Mensch zum menschenwürdigen Leben innerhalb unserer Gesellschaft braucht. Für jede Säule muss ein Grundbetrag festgelegt werden, der jedem zur Verfügung stehen muss. Wer für eine Säule mehr braucht, kann dafür arbeiten. Wer eine Säule nicht braucht, der braucht sie eben nicht, nach einem Jahr verfallen die monatlich ausgezahlten Gutscheine. So wird auch vermieden, dass das Geld gehortet wird und auf Bankkonten und in Aktiendepots für die Beschleunigung der Inflation sorgen. Die Gutscheine entsprechen dabei einem bestimmten Geldbetrag. Eine Chipkarte kann als Träger dienen. Eine Barauszahlung oder ein Verkauf der Gutscheine ist nicht möglich. Höchstens ein Verkauf der Waren, was aber bei Lebensmitteln schwierig werden dürfte.
Ich gebe zu, das Säulensystem muss noch ein wenig geschliffen werden, bei Information und Interaktion sowie bei Kultur und Bildung gibt es noch einige Überschneidungen, doch dies lässt sich ausbügeln. Vielleicht durch eine doppelte Kennzeichnung der fraglichen Punkte. Sie lassen sich dann mit zwei Gutscheinarten bezahlen. Unmöglich bleibt es aber den Theaterbesuch mit Lebensmittelkarten oder die Telefonrechnung mit Kleidungsmarken zu zahlen. Da das System für alle gleich ist, gibt es auch keine Diskriminierung. Bezahlt wird das ganze durch Einsparungen für Behörden und Kontrollorgane sowie eine einheitliche Steuer.
Weitere Informationen zum Bedinungslosen Grundeinkommen finden Sie bei Amazon:
Einkommen für alle: Der dm-Chef über die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens
Kleines ABC des bedingungslosen Grundeinkommens
Das bedingungslose Grundeinkommen: Ein Vortrag
Bedingungsloses Grundeinkommen: Grundeinkommen - in Freiheit tätig sein
Das bedingungslose Grundeinkommen stieß auf viel Ablehnung, vor allem durch Personen, denen von verschiedenen Boulevardblättern die Faulheit der Arbeitslosen ständig und detailreich vor Augen geführt wird. Der Satz: "Die kriegen einfach zu viel!" ist sehr häufig zu hören, doch er geht am Problem vorbei. Sicher gibt es Personen auf die der Satz zutrifft, die arbeiten könnten, wenn sie nur wollten. Allerdings hätte das System von dieser Bereitschaft nichts gewonnen, außer, dass mehr Leute arbeitslos bleiben, obwohl sie gerne arbeiten wollen. Die Anzahl der Arbeitsplätze in diesem Land ist nun einmal begrenzt. Sozialschmarotzer tun unserem Land einen großen Dienst. Sie verzichten freiwillig auf eine bezahlte Arbeit und geben sich mit dem zufrieden, was der Staat ihnen gibt, damit andere, denen das nicht reichen würde, eine Chance auf Arbeit haben. Es gilt zu begreifen, dass es asozial ist eine Arbeit anzunehmen, die man nicht braucht, während die Nachbarn Probleme haben, ihre Miete zu zahlen.
Leider ist es immer seltener möglich von einer Arbeit zu leben. Zwei oder drei Arbeitsstellen werden von einer Person verbraucht, obwohl andere Personen gar keine Arbeit haben. Dieses Problem würde sich lösen lassen, wenn Arbeitnehmer durch ihre Arbeitgeber weniger erpressbar wären. Das bedingungslose Grundeinkommen könnte eine Grundlage schaffen, auf der Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei Gehaltsverhandlungen tatsächlich auf einer Ebene miteinander verhandeln könnten. Das Gehalt eines Arbeiters würde tatsächlich dem Wert seiner Arbeit entsprechend. Momentan entspricht es nur seiner Verzweiflung. Es ist doch kein Zufall, dass die Löhne mit den sozialen Leistungen in einem Staat steigen. Dennoch bleiben die Firmen wettbewerbsfähig. Lohndumping kann nur betrieben werden, wenn die Mitarbeiter Angst haben. Angst haben sie nur, wenn sie ohne Arbeit auf der Straße sitzen oder gar verhungern müssen.
Das bedingungslose Grundeinkommen verspricht, dass die Lebenserhaltung für jeden Menschen garantiert ist. Bezahlte Arbeit wird dann immer noch attraktiv bleiben, denn Überleben ist kein Ziel, dass Menschen sich stecken, es ist die Bedingung für die Entwicklung von Zielen. Wenn der Staat diese Grundbedingung nicht mehr gewährleitsten kann, dann brauchen die Bürger den Staat auch nicht mehr. Die aktuelle Rechtslage, bei der der Staat sich als Chef aufspielt, der prüfen darf, ob seine Untergebenen auch das Geld verdienen, dass er ihnen gibt, widerspricht der Auffassung vom Staat, als dem Bewahrer der möglichen Entwicklung jedes einzelnen, vollkommen. Und solange Sozialleistungen an Bedingungen geknüpft sind, wird sich dieser Widerspruch nicht auflösen. Vielleicht war es einmal richtig Bedinungen für die Hilfsleistungen auszusprechen. In diesen Zeiten war es aber auch möglich von einer Arbeitsstelle zu leben. Ebenfalls war es möglich ohne weitere finanzielle Belastungen am kulturellen Leben einer Gemeinschaft teilzuhaben.
Die Grenze zu ziehen, ab der ein menschenwürdiges Leben möglich ist, wird immer schwieriger. So ist es zum Beipiel für die meisten Nichtraucher absolut unverständlich, warum Leistungsbezieher (Hatz IV Empfänger) sich Zigaretten leisten können. Dass sie sich die vom Mund absparen, weil sie andere Prioritäten setzen, kann man nicht erklären. Von außen betrachtet, sieht es nach zu viel Geld fürs Nichtstun aus. So wird ein Neid geschaffen, der zu einem absolut ungesunden Klima zwischen den Menschen führt. "Wenn der sich Zigaretten leisten kann, will ich die auch, aber mein Geld reicht nicht, also brauch ich mehr" "Ich arbeite und fahre nicht in Urlaub, also soll das auch ein Leistungsbezieher nicht können"
Eine Gesellschaft, in der jeder dem anderen missgönnt, was er hat, wird früher oder später zusammenbrechen. Denn genau das sind in Wirklichkeit die spätrömischen Verhältnisse, die wir vermeiden müssen. Nicht den vermeintlichen Luxus der nicht arbeitenden Bevölkerung, sondern den Neid der Arbeitenden auf die, die gerne Arbeit hätten. Alleine dieser Neid kann bewirken, dass mehr Menschen ihre Arbeit aufgeben, um dann zu spät zu erkennen, dass sie es vorher besser hatten. Die hohe Fluktuation lässt die Löhne sinken und noch mehr Leute brauchen einen dritten oder vierten Job, um alle Rechnungen bezahlen zu können und noch weniger Leute finden auch nur einen Job und ziehen damit den Neid der ausgebeuteten Arbeiter auf sich.
Das bedingungslose Grundeinkommen hat aber auch Nachteile. Den größten einmal vorweg: Mieten unterscheiden sich in verschiedenen Gegenden erheblich. Die Abschaffung einer flexiblen Wohnkostenübernahme bei Arbeitslosigkeit könnte zu einer Ghettobildung führen. Wer keine Arbeit findet und mit dem Grundeinkommen auskommen muss, der könnte gezwungen sein, seine Heimat zu verlassen. Dies ist eine Folge, die es bei einer Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens auf jeden Fall zu vermeiden gilt.
Ein weiterer Nachteil ist die Unterstützung von Familien. Wenn das Einkommen an keine Bedingungen geknüpft ist, dann auch nicht daran, dass es vernünftig ausgegeben wird. Da Kinder nicht selbst einkaufen gehen, könnte es geschehen, dass sie von ihrem Geld nicht das bekommen, was sie wirklich brauchen. Ein Nachteil, den aber auch die heutige Unterstützung bereits hat. Eine Lösung hierfür wären Lebensmittelmarken, die von vielen als menschenunwürdig betrachtet werden. Die Leistungsempfänger müssten sich im Supermarkt schämen, wenn sie gezwungen wären, damit zu bezahlen. Doch es gibt keinen Grund sich zu schämen, wenn jeder diese Marken erhält. Um das bedingungslose Grundeinkommen durchzusetzen müsste man die Bedürfnisse der Menschen in verschiedene Kategorien einteilen. Zum Beispiel: Grundnahrungsmittel, Getränke (alkoholfrei), Information, Kultur, Bildung, Kleidung, Wohnung, gesellschaftliche Interaktion (Hierunter fallen auch legale Drogen, also Nikotin und Alkohol aber auch Restaurantsbesuche oder Süßigkeiten)
Diese acht Säulen beschreiben alles, was ein Mensch zum menschenwürdigen Leben innerhalb unserer Gesellschaft braucht. Für jede Säule muss ein Grundbetrag festgelegt werden, der jedem zur Verfügung stehen muss. Wer für eine Säule mehr braucht, kann dafür arbeiten. Wer eine Säule nicht braucht, der braucht sie eben nicht, nach einem Jahr verfallen die monatlich ausgezahlten Gutscheine. So wird auch vermieden, dass das Geld gehortet wird und auf Bankkonten und in Aktiendepots für die Beschleunigung der Inflation sorgen. Die Gutscheine entsprechen dabei einem bestimmten Geldbetrag. Eine Chipkarte kann als Träger dienen. Eine Barauszahlung oder ein Verkauf der Gutscheine ist nicht möglich. Höchstens ein Verkauf der Waren, was aber bei Lebensmitteln schwierig werden dürfte.
Ich gebe zu, das Säulensystem muss noch ein wenig geschliffen werden, bei Information und Interaktion sowie bei Kultur und Bildung gibt es noch einige Überschneidungen, doch dies lässt sich ausbügeln. Vielleicht durch eine doppelte Kennzeichnung der fraglichen Punkte. Sie lassen sich dann mit zwei Gutscheinarten bezahlen. Unmöglich bleibt es aber den Theaterbesuch mit Lebensmittelkarten oder die Telefonrechnung mit Kleidungsmarken zu zahlen. Da das System für alle gleich ist, gibt es auch keine Diskriminierung. Bezahlt wird das ganze durch Einsparungen für Behörden und Kontrollorgane sowie eine einheitliche Steuer.
Weitere Informationen zum Bedinungslosen Grundeinkommen finden Sie bei Amazon:
Einkommen für alle: Der dm-Chef über die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens
Kleines ABC des bedingungslosen Grundeinkommens
Das bedingungslose Grundeinkommen: Ein Vortrag
Bedingungsloses Grundeinkommen: Grundeinkommen - in Freiheit tätig sein
Löse die Probleme der Menschheit!
Such dir dazu ein Thema, über das gerne diskutiert wird und schreibe einen Artikel darüber. Zeige, dass das Problem ganz einfach ist. Widerlege sämtliche Gegenargumente und liefere ein Modell zur Umsetzung, dass so bestechend einfach ist, dass sogar der dümmste Politiker begreift, dass man damit Wählerstimmen angeln kann.
Die Probleme der Menschheit warten seit so langer Zeit auf eine Lösung, da muss der entsprechende Erfolg einfach kommen. Jeder einzelne Internetnutzer lechzt doch danach die Lösung aller Probleme endlich zu erfahren. Und du wirst der einzige sein, der die richtige Lösung gefunden hat, und sie auch noch mit allen teilen will.
Du musst die Probleme der Menschheit lösen. Alle anderen warten nur darauf, dass du endlich verrätst was Sache ist. Du kannst das, und dann ist dir das dicke Internetgeld gewiss.
Die Probleme der Menschheit warten seit so langer Zeit auf eine Lösung, da muss der entsprechende Erfolg einfach kommen. Jeder einzelne Internetnutzer lechzt doch danach die Lösung aller Probleme endlich zu erfahren. Und du wirst der einzige sein, der die richtige Lösung gefunden hat, und sie auch noch mit allen teilen will.
Du musst die Probleme der Menschheit lösen. Alle anderen warten nur darauf, dass du endlich verrätst was Sache ist. Du kannst das, und dann ist dir das dicke Internetgeld gewiss.
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