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Sonntag, 28. März 2010

Sei lieb zu google!

Man kann natürlich auch versuchen über andere Suchmaschinen an Besucher zu kommen. Man kann auch ohne google-Adsense Werbepartner finden, die für die Platzierung ihres Logos auf der Seite Geld bezahlen würden. Doch dafür muss man viel mehr arbeiten. Genau das wollen wir nicht. Wir wollen Geld verdienen, nicht Qualitätsprodukte erschaffen.
Um also mit Hilfe der Datenkrake google einen erfolgreichen Blog zu etablieren, muss man sich die Regeln der Angebote zu Herzen nehmen. Adsense wird nur auf Seiten freigeschaltet, deren Inhalte zum Unternehmensbild von google passen. Wer auf seiner Seite Alkohol verkaufen oder Pornos präsentieren will, muss diese also gut verstecken. Und zwar so gut, dass kein Crawler sie entdecken kann. Gleichzeitig müssen die Inhalte aber auch so deutlich zu erkennen sein, dass die Leser der Seite sie auch finden. Und zwar ohne Suchmaschine, denn die arbeitet leider mit den selben Suchroutinen, wie die Contentüberprüfung von Adsense. Tja, Mist!
Wir stehen vor einem Dilemma: Ohne google findet uns niemand, weil wir nicht in de Suchmaschinen stehen. Mit google finden wir keine Leser, weil wir auf der Suchmaschine keine Pornos präsentieren können.

Montag, 15. März 2010

Scheiß Grammatik

Vergessen Sie alles, was Sie in der Schule über komplizierte deutsche Satzstrukturen gelernt haben. Im Internet ist das absolut sinnlos, denn google beherrscht keine Grammatik Regeln.

Wenn jemand als Suchbegriff "Scheiß Grammatik" eingibt, dann können Sie so viel sie wollen darüber geschrieben haben, wie beschissen Grammatik doch ist, für google bleibt Ihre Seite unsichtbar, wenn nicht exakt und ohne grammatische Verzerrungen die gesuchte Buchstabenfolge in dem Text zu finden ist. Schon ein Plural-S kann ihren Erfolg zunichte machen.

Gute Ausdrucksweise kann vom Suchalgorithmus nicht bewertet werden. Diese Mühe kann man sich also sparen. Google erkennt nur die Häufigkeit benutzter Zeichenketten. Ein Lexikon abzutippen hilft also auch nicht weiter, denn dort findet sich jedes Wort nur einmal, was der prozentualen Häufigkeit nicht gerade förderlich ist. Besser wäre es, die Optimierungsbegriffe etwa dreimal in den fließenden Text einzubauen. Bei einzelnen Worten, also wenn es nicht "Scheiß Grammatik" sondern einfach nur "google" sein soll, ist eine Häufigkeit von bis zu drei Prozent in Ordnung. Google zählt dann, wie oft das Wort zu finden ist und listet die Seite entsprechend in seinem Speicher.

Google zählt übrigens auch Pronomen, Artikel und andere Wörter, die durch die Scheiß Grammatik nicht verzerrt werden. In jeder Sprache gibt es Wörter, die in richtigen Texten nicht zu vermeiden sind. Es sei denn, man ist ein literarisches Genie. Auf geniale poetische Werke lassen sich die programmierten Sprachkorrektheitsanalysen nicht anwenden. Poesie ist eine Ausdrucksform, die von google, wie von allen Suchmaschinen, bestraft wird. Wer im Internet erfolgreich Geld verdienen will, darf also alles, nur nicht kreativ schreiben.