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Dienstag, 9. März 2010

Nichts zu erzählen? Egal!

Wenn einem im Laufe des Bloggerlebens mal die Themen ausgehen, ist das kein Grund auf regelmäßige Posts zu verzichten. Es könnten einem die Leser fremdgehen, wenn sie nicht täglich mit neuen Buchstabenaneinanderreihungen gefüttert werden.

Schreib doch einfach etwas über Investmentbanking. Danach sucht jeder, aber keiner hat genug Ahnung von der Materie, um zu erkennen, dass du selbst noch weniger weißt. Vielleicht weißt du sogar mehr über Investmentbanking, als alle anderen, die jemals in ihren Blogs oder Bankerforen darüber etwas verzapft haben. Dann wäre es doch eine Schande, wenn du der Welt diese Weisheit nicht mitteilen würdest. Recherchemöglichkeiten gibt es in zahlreichen Blogs und Bankerforen. Es ist egal, was du schreibst, die Leute sollen es lesen und dann auf deine Werbung klicken. Das Lesen können sie zur Not auch überspringen. Hauptsache, sie kommen wieder, um weitere Anzeigen zu klicken. Und wenn mit Investmentbanking die Kasse nicht klingelt, woher kommt sonst das Internetgeld?

Content is king? Das behaupten nur Verlierer, die nicht wissen, dass man i-phone Apps auch kostenpflichtig gestalten kann.

Montag, 8. März 2010

Bloß kein Geld und keine Arbeit reinstecken!

Wir wollen aus dem Blog ja Geld rausholen. Da kann man nicht anfangen sich Mühe zu geben. Was käme denn da für ein beschissener Stundenlohn bei rum, wenn wir uns bei der Erstellung auch noch Mühe geben?

Ein Beispiel können wir uns getrost an der Bild-Zeitung nehmen. Sogar journalistische Glanzleistungen kann man innerhalb von wenigen Sekunden auf den Bildschirm zaubern. Und mal ganz ehrlich, wie viel besser hätte der Artikel sich denn verkauft, wenn jemand beschlossen hätte, Recherchearbeit zu investieren? Wohl eher im Gegenteil.

Also diese Aufregung bei Print würgt kann ich gar nicht verstehen. Geld ist halt wichtiger als Fakten.